Dominikus-Ringeisen-Werk
Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen

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Unterwegs auf dem bayerisch-schwäbischen Jakobsweg

Menschen mit Behinderung aus dem Dominikus-Ringeisen-Werk verfolgen ein ehrgeiziges Ziel

Zum Bild (Jutta Braun/DRW): Am Etappenziel in Haselbach: Angie Korsch, Michael Bauer und Anne Fluhr aus Thannhausen (v. l.) mit der eigenen Pilgerfahne.

Thannhausen/Haselbach/ 3. November 2020 – Seit 2016 sind sie unterwegs: Menschen mit und ohne Behinderung der Region Günzburg/Neu-Ulm des Dominikus-Ringeisen-Werks. Ihr Ziel: In Etappen den bayerisch-schwäbischen Jakobsweg von Oettingen im Ries nach Lindau am Bodensee zu begehen. Jeweils im Herbst steht ein knapp 30 Kilometer langes Teilstück der insgesamt rund 300 Kilometer langen Strecke an. Während im letzten Jahr noch rund 30 Pilgerinnen und Pilger unterwegs waren, ist in diesem Jahr alles anders.

Initiatorin Jutta Braun vom religionspädagogischen Fachdienst wollte sich aber von Corona keinen Strich durch die Rechnung machen lassen: „Da wir nicht mit der gesamten Gruppe pilgern können und auch eine Übernachtung nicht möglich ist, sind die einzelnen Wohngemeinschaften alleine gepilgert.“ Siebenmal ist sie deshalb mit jeweils zwischen drei und fünf Teilnehmern eine kürzere Etappe von Maria Vesperbild nach Haselbach gewandert. Die Teilnehmer waren sowohl zu Fuß als auch mit dem Rollstuhl unterwegs. Jeder nach seinen Kräften und Möglichkeiten. Unterstützt wurden sie dabei von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fachdienste. Am Startpunkt, der Grotte in Maria Vesperbild, stand ein geistlicher Impuls, am rund elf Kilometer entfernten Ziel, der Antonius-Kapelle in Haselbach gab es eine Andacht. „Dieses Jahr haben wir die Geschichte vom Sturm auf dem See ausgewählt“, so Braun weiter. Die Botschaft sei klar: Hab Vertrauen, auch in stürmischen Zeiten. Sie hofft, dass bald wieder ein Pilgern ohne Einschränkungen möglich ist. Denn die Corona-Panedmie zerre an den Nerven und der Kraft von Bewohnern und Mitarbeitern. Aber sie ist zuversichtlich. Nicht zuletzt deshalb, weil sich die Pilgerinnen und Pilger ein ehrgeiziges Ziel vorgenommen haben. „Wenn wir Lindau erreicht haben, möchten wir die letzten 100 Kilometer nach Santiago de Compostela in Angriff nehmen, das haben wir uns fest vorgenommen“, so Braun schmunzelnd.

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