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Menschen mit Behinderung wurden ihm zur eigentlichen Berufung

Pfarrer Karl Heidingsfelder feiert am 29. Juni sein 60-jähriges Priesterjubiläum

Zum Foto (DRW/Liesenfeld): Pfarrer Karl Heidingsfelder feiert am 29. Juni sein 60-jähriges Priesterjubiläum. Seine Liebe zu Menschen mit Behinderung zog ihn einst nach Ursberg.

U r s b e r g / 29. Juni 2020 – Seelsorger für Menschen mit Behinderung, die Schwestern der St. Josefskongregation und Mitarbeitende im Dominikus-Ringeisen-Werk, Kurseelsorger, Exerzitien-Leiter, Prediger, Referent, „Aushilfspfarrer“ und Redakteur – Pfarrer Karl Heidingsfelder, der den Ehrentitel „Bischöflicher Geistlicher Rat“ trägt, hat viele Aufgaben im geistlichen Dienst übernommen, seit er 1984 nach Ursberg kam. Nun feiert er nach dem 25., 40. und 50. mit seinem 60. bereits sein viertes, großes Priesterjubiläum in Diensten der St. Josefskongregation und des Dominikus-Ringeisen-Werks. Seine Liebe zu Menschen mit Behinderung führte in einst nach Mittelschwaben.

Geboren wurde Karl Heidingsfelder 1933 in Amberg in der Oberpfalz. Die Priesterweihe empfing er am 29. Juni 1960 in Regensburg. Nach zwei Stellen als Kaplan bekam er 1964 vom Bischof den Auftrag zum Aufbau einer neuen Pfarrei in Regensburg-Reinhausen. 1984 folgte der Schritt nach Ursberg in die Behindertenarbeit. Seine Aufgaben: Gottesdienste mit und für Menschen mit Behinderung, Schwestern- und Mitarbeiterseelsorge, die Durchführung von Besinnungstagen und Exerzitienangeboten im Heilbad Krumbad, Leitershofen (Diözese Augsburg) und in Haus Werdenfels (Diözese Regensburg). Immer wieder vertrat er auch den Pfarrer in seinem Wohnort Thannhausen. 22 Jahre und 88 Ausgaben hindurch arbeitete er zudem als Redakteur des „Josefsboten“, der Zeitschrift der St. Josefskongregation. Eine von ihm ins Leben gerufene Rubrik trug den für seine menschenorientierte, seelsorgerliche Persönlichkeit programmatischen Titel „Von Mensch zu Mensch“.

Von Regensburg nach Ursberg – wie kam es dazu? Für Karl Heidingsfelder war das Thema „Behinderung“ seit seiner Kindheit gegenwärtig. Seine jüngere Schwester lebt bereits seit 1944 infolge einer Gehirnhautentzündung als Kleinkind in Ursberg. Den starken geistlichen Ruf Gottes in den Dienst an Menschen mit Behinderung umschrieb er indes so: Jesus „begegnet uns mitten im Alltag in den einfachen Menschen, die mit uns leben. Unser Platz ist da, wo der Platz Jesu ist. Wir begegnen ihm, wenn wir uns wie er beugen über menschliche Not, über menschliches Nicht-mehr-Können. Wir müssen lernen…Menschen nicht nach dem Funktionswert einzuschätzen.“ Und dann folgt eine Frage, die unter dem Stichwort „Inklusion“ aktueller ist denn je: „Können Menschen, die irgendwie an den Rand des gesellschaftlichen Lebens geraten sind oder durch ein Lebensschicksal dort stehen, in unseren Gemeinden Gemeinschaft finden?“ Karl Heidingsfelder folgte diesem Ruf, auch wenn ihn viele inständig darum gebeten hatten, in seiner Gemeinde in Regensburg zu bleiben.

Seit 1997 ist der heute 87-jährige Pfarrer Karl Heidingsfelder Kurseelsorger im Krumbad. Neben den Kurgästen schätzen etliche Gottesdienstbesucher aus der näheren Umgebung seine Predigten am Sonntag. Er hält Vorträge und bietet Gesprächsangebote an. „Das Dominikus-Ringeisen-Werk wünscht Pfarrer Heidingsfelder Gottes Segen und dankt ihm für seinen wertvollen, über viele Jahrzehnte andauernden Dienst“, sagt der Geistliche Direktor des Dominikus-Ringeisen-Werks, Walter Merkt. Dankbar ist auch Generaloberin Sr. Katharina Wildenauer. Sie sagt: „Ich schätze Pfarrer Heidingsfelder sehr als Seelsorger für die Schwestern in Ursberg und im Krumbad sowie als treuen Begleiter der St. Josefskongregation.“ Das beruht wohl auf Gegenseitigkeit. Denn, auch wenn Corona eine größere Feier im Kreis von Familie und Freunden heuer nicht zulässt, so feiert Karl Heidingsfelder doch gemeinsam mit den Schwestern am Jubiläumstag eine Heilige Messe in der Hauskapelle des Mutterhauses in Ursberg. Ein großes Treffen soll dann – so Gott will – im nächsten Jahr stattfinden.

 

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