Dominikus-Ringeisen-Werk
Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen

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Was Flexibus-Fahrer im Umgang mit Fahrgästen mit Handicap wissen sollten

Das Dominikus-Ringeisen-Werk sensibilisiert für die Bedürfnisse von Menschen mit Assistenzbedarf

Die Teilnehmer des Inklusionsseminars bei der Firma BBS Brandner mit Anita Landherr (links) und Claudia Madl (rechts)

Senioren und Menschen mit Assistenzbedarf sind im Alltag oft auf den öffentlichen Personennahverkehr angewiesen. Der Flexibus ermöglicht ihnen in der Region eine flexible Beförderungsmöglichkeit.
Dieser Rufbus holt die Fahrgäste an einer ausgewiesenen Haltestelle ab und bringt sie auf Wunsch wieder dorthin zurück. Zudem gibt es Partner wie Geschäfte, öffentliche Einrichtungen und Ärzte in Krumbach und Umgebung, die den Flexibus ebenfalls für Ihre Kunden und Patienten bestellen. Die Mitnahme von Kinderwagen, Gehhilfen oder Rollstühlen ist möglich. „Viele Menschen sind dadurch wieder mobil und können ihren Alltag selbstbestimmt gestalten“, sagt Claudia Madl, Projektleiterin im Inklusionsprojekt GrenzenLos des Dominikus-Ringeisen-Werks. Das Inklusionsprojekt führt Akteure in Gemeinden und Landkreis mit Menschen mit Handicap zusammen und schaut, was man in Sachen Inklusion verbessern kann. Dazu gehört natürlich auch der Bereich Mobilität. Um die Fahrer dieser Kleinbusse, die Menschen mit Assistenzbedarf befördern, für den besonderen Personenkreis zu sensibilisieren, war Claudia Madl gemeinsam mit ihrer Kollegin Anita Landherr bei der Firma BBS Brandner, die Flexibus betreibt, zu Gast.

Unterstützung erhielten Sie dabei von zwei Klienten des Dominikus-Ringeisen-Werks aus Krumbach. Carola Freißler und Franz Schönwolff berichteten von ihren eigenen Erfahrungen und brachten wertvolle Anregungen zum Umgang miteinander ein.
Besonders beeindruckt zeigten sich die Teilnehmer des Inklusionsseminars vom praktischen Teil. Am eigenen Leib konnten sie mit Hilfe eines Ganzkörper-Simulationsanzuges erfahren, auf welche Barrieren Menschen mit Behinderung und ältere Menschen oft stoßen. Ganz praxisnah konnte dies am Beispiel eines Linienbusses und eines Flexibusses ausprobiert werden. „Dieser Seitenwechsel ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Wahrnehmung und sensibilisiert für die Bedürfnisse von Betroffenen“, so Claudia Madl.
Dabei gibt es für Menschen mit Assistenzbedarf längst nicht nur bauliche oder physische Barrieren. „Auch mit Sprache oder im Umgang miteinander stößt man oft auf Hindernisse“, sagt Madl. Deshalb komme es bei der Umsetzung von Inklusion auf starke Akteure direkt vor Ort an. „Das gegenseitige Kennenlernen und das Wissen von ganz unterschiedlichen Bedürfnissen auf beiden Seiten baut die meisten Barrieren ab.“

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