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Hier hat der Ursberger Geist gewirkt

Das Private Sonderpädagogische Förderzentrum Ursberg hat eine neue Attraktion. Nach drei Jahren intensiven Spendensammelns, Planens und Bauens wurde jetzt ein besonderer „Ankerplatz“ seiner Bestimmung übergeben

Zum Foto (DRW/Liesenfeld): Ein Platz zum Ankern für Schüler und zum Staunen für die Gäste (v.l.): Daniel Strobel und Katrin Scheler vom SFZ, Sr. Marianne Rauner von der St. Josefskongregation, Architekt Ferdinand Kaiser, die Vertreter des SFZ-Fördervereins Daniel Baier und Gabi Tuchel, Staatsminister Dr. Hans Reichhart sowie Wolfgang Tyrychter vom Vorstand des DRW.

U r s b e r g / 03. Juli 2019 – Wenn sich Menschen hinter einem Ziel vereinen und dieses beharrlich verfolgen, redet man gerne von Mannschaftsgeist, von einem besonderen Team Spirit. Unter dessen Einfluss entwickelt eine Gruppe ein so starkes Gemeinschaftsgefühl, dass sie in der Lage ist, ein ganz hochgestecktes Ziel zu erreichen. So geschehen am Privaten Förderzentrum Ursberg, das zum Dominikus-Ringeisen-Werk (DRW) gehört. Hier machte sich jetzt der „Ursberger Gemeinschaftsgeist“ deutlich bemerkbar. Alles begann damit, dass Schüler vor einigen Jahren ihren Lehrern die Bitte um einen Ruheplatz vortrugen, der zum Kraftschöpfen zwischen den Schulstunden einlädt. Drei Jahre später ist daraus ein „Ankerplatz“ geworden, ein Gemeinschaftswerk von Schülern, Lehrern, Eltern, Spendern und Handwerkern aus dem DRW.

Nicht jeder Schüler möchte die während der Schulstunde angestaute Energie auf dem Bolzplatz des Sonderpädagogischen Förderzentrums Ursberg loswerden. Für die, die sich mehr Ruhe zwischen den Lerneinheiten wünschen, gab es bislang keinen rechten Platz zum Wohlfühlen und Entspannen. Die Lehrer nahmen den Vorschlag der Schüler auf und initiierten einen Ideenwettbewerb: Wie könnte so ein besonderer Platz aussehen? Wie könnte er gestaltet sein? Heraus kamen Skizzen und Entwürfe, die man dem Krumbacher Architekten Ferdinand Kaiser übergab.

Dieser übernahm die Aufgabe, die Pläne auf Machbarkeit und Kosten hin zu überprüfen. Als jedoch die Summe von rund 76.000 Euro aufgerufen wurde, wurde es so manchem Verantwortlichen weich in den Knien: „Wie sollen wir das bezahlen?“ war die meistgehörte Frage seinerzeit. Doch frei nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ schmiedete sich eine Koalition aus Schülern, Lehrern und Eltern. Diese Schulfamilie backte, bastelte und verkaufte ihre Produkte bei Schulfesten und Adventsfeiern. Ein Flyer wurde aufgelegt, in dem man das Projekt vorstellte, Spendenbriefe geschrieben, der Förderverein der Schule klinkte sich ein und half bei der Suche nach Finanziers.

Geldgeber fand man u.a. in Stiftungen, bei vielen Privatspendern und in der St. Josefskongregation Ursberg, die neben Geld- auch Sachspenden in Form von Kies und Platanen spendete, die dem Ankerplatz Charme und Schatten geben. Zur Umsetzung wurden die Ursberger Handwerksbetriebe gewonnen. Beim Pflastern und Bauen legten die Schüler mit Hand an. Nicht zuletzt leistete Architekt Ferdinand Kaiser vieler seiner Arbeitsstunden ehrenamtlich.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Nicht nur die Bausumme wurde zu 100 Prozent von Spenden gedeckt. Aus dem Brachland am Rande des Schulhofs ist eine Ruhezone geworden mit Terrassen, Chillout-Liegen und einem Pavillon, „ein Platz zum Ankern im oftmals hektischen Schulalltag“, wie es Wolfgang Tyrychter vom Vorstand des DRW bei der Eröffnung ausdrückte. „Alle Kinder und Jugendlichen an unserer Schule profitieren davon“, ist die stellvertretende Schulleiterin Katrin Scheler überzeugt. Und auch Staatsminister Dr. Hans Reichhart ließ es sich nicht nehmen, das Tuch von einem richtigen Anker zu ziehen, den man eigens zu diesem Zweck erworben hat und der das Wahrzeichen des neuen Pausenhofs ist. „So ein außergewöhnliches Gemeinschaftswerk schaffen nicht viele Schulen“, lobte Reichhart den Einsatz aller Beteiligten.

Das Sonderpädagogische Förderzentrum Ursberg…

…eine Schule von der ersten bis zur neunten Klasse für Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf im Lernen, der Sprache und dem Verhalten, besuchen zur Zeit 251 Schüler aus dem südlichen Landkreis Günzburg. Hier können sie den Mittel- oder den Förderschulabschluss erwerben. Zusätzlich bietet das SFZ einen Mobilen Sonderpädagogischen Dienst an Grund- und Mittelschulen sowie für Kinder, Eltern und Erzieherinnen und Erzieher an Kindertagesstätten. Seine Sonderpädagogen arbeiten in sechs Kooperationsklassen an Grund- und Mittelschulen sowie an der Grundschule Deisenhausen mit dem Schulprofil Inklusion, geben Rat in der Pädagogischen Beratungsstelle und betreiben die Schulvorbereitende Einrichtung „Marie Therese“ in Balzhausen.

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