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Die Berufsfachschule für Altenpflege des Dominikus-Ringeisen-Werks bereitet sich intensiv auf die Reform der Pflegeausbildung vor

Ab 2020 kommt die neue generalistische Ausbildung in der Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege

Zum Foto (DRW/Rasch): Bereiten sich intensiv auf die große Ausbildungsreform vor: Einrichtungs-, Pflegedienst- und Ausbildungsleitungen der verschiedenen stationären und ambulanten Einrichtungen der Alten- und Krankenpflege trafen sich zum Austausch in Ursberg.

U r s b e r g / 12. Juni 2019 – In der Pflege muss sich einiges ändern: Alleine in der Altenpflege sind in Deutschland rund 40.000 Stellen unbesetzt. Der Grund: Einkommens- und Arbeitsbedingungen in Pflegeeinrichtungen schrecken viele Interessenten ab. Die Politik will gegensteuern. Der Pflegeberuf soll besser bezahlt und die Pflegeausbildung attraktiver werden, betonte die Bundesregierung erst wieder Anfang Juni. Einrichtungs-, Pflegedienst- und Ausbildungsleitungen der verschiedenen stationären und ambulanten Einrichtungen der Alten- und Krankenpflege der Region Mittelschwaben bereiten sich intensiv auf die Ausbildungsreform vor. Jetzt haben sie sich in den Räumen der Ursberger Berufsfachschule für Altenpflege zum zweiten Mal getroffen, um sich abzustimmen. Allerdings liegen die konkreten Finanzierungs- und Umsetzungspläne vom Bund und vom Freistaat Bayern noch nicht vor.

Berufsfachschüler werden künftig theoretisch und praktisch in den Pflegeberufszweigen Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege ausgebildet und erhalten so eine generalistische pflegerische Ausbildung. Sie heißen künftig Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner. Ziel ist es, die berufliche Flexibilität in den verschiedenen Arbeitsbereichen zu erhöhen. Nach der Reform wird die heutige Berufsfachschule für Altenpflege des Dominikus–Ringeisen-Werks zur staatlich anerkannten Berufsfachschule für Pflege werden. „Wir werden die inhaltliche Ausbildungsgestaltung der Schule auf die neuen Rahmenbedingungen der generalistischen Pflegeausbildung zuschneiden und in bewährter Weise dafür sorgen, dass auch in Zukunft kompetente Pflegefachkräfte und Pflegefachhelfer zur Verfügung stehen“, sagte der Leiter der Ursberger Pflegeschule, Walter Gschwind beim Treffen der Fachleute. Er hält es für wünschenswert, dass Ausbildungsträger für dieses Ziel auch über die Landkreisgrenzen hinweg kooperieren. „Wir brauchen die Zusammenarbeit aller beteiligten Einrichtungen der schulischen und praktischen Ausbildung.“

Offiziell tritt die Ausbildungsreform am 1. Januar nächsten Jahres in Kraft. In der Berufsfachschule im Dominikus-Ringeisen-Werk in Ursberg beginnt die generalistische Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann im September 2020. Bis dahin seien jedoch noch wichtige Details zu klären, unter anderem Fragen zur Finanzierung und der Kooperation, so Walter Gschwind. „Wir werden unsere Hausaufgaben bis zum Start erledigt haben“, ist er sich mit den Einrichtungsleitungen sicher. Die Zugangsvoraussetzungen für künftige Pflegekräfte bleiben indes unverändert. Weiterhin sind neben der gesundheitlichen Eignung entweder der mittlere Bildungsabschluss oder der Mittelschulabschluss verbunden mit einer erfolgreich abgeschlossenen, mindestens zweijährigen Berufsausbildung Bedingung für Aufnahme der Ausbildung.

Ihr Ansprechpartner:

Dominikus-Ringeisen-Werk

Berufsfachschule für Altenpflege

Schulleiter Walter Gschwind

Dominikus-Ringeisen-Straße 17

86513 Ursberg

08281 92-2701

Bfspflege-ursberg@drw.de

www.bfspflege-ursberg.de

 

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