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Berufsschüler machen sich „fit for Family“

Ein Kooperationsprojekt zweier Ursberger Berufsbildungseinrichtungen mit dem Landkreis Günzburg bietet die Möglichkeit, über spannende und wichtige Fragen des Lebens ins Gespräch zu kommen

Zum Foto (DRW/Liesenfeld): So kommt ein Kind zur Welt: Hebamme Alexendra Eheim demonstriert eine Geburt mithilfe einer Schülerin der Ursberger Berufsschule.

U r s b e r g / 14. Mai 2018 – Erziehung – wie geht das? Wie umgehen mit einem Baby? Ist Verhütung ausschließlich Frauensache? Wie verläuft eine Schwangerschaft? Alles Fragen, die junge Erwachsene interessieren. Wem aber können sie gestellt werden und wie ist ein offenes Gespräch darüber möglich? Um hierfür ein Forum mit Experten zu schaffen, veranstalten die Berufsschule und das Berufsbildungswerk des Dominikus-Ringeisen-Werks (DRW) in Ursberg regelmäßig den Schwerpunkttag „Fit for Family“ für ihre Schülerinnen und Schüler.

Sieben Workshops bieten Fritz Bihlmaier vom Sozialdienst der Berufsschule und sein Kollege Christian Altenthan vom Berufsbildungswerk diesmal an. 60 Schülerinnen und Schüler des zweiten Ausbildungsjahrgangs sind dazu eingeladen. Sie lernen in den Handwerksbetrieben des DRW in Ursberg oder kommen aus Betrieben aus der Umgebung. Zunächst bekommt jeder Schüler einen Fragebogen, auf dem er seine Workshop-Favoriten ankreuzt. Ein Feedbackbogen verrät den Organisatoren später, wie die einzelnen Kurse ankamen. Die Erfahrung lehrt jedenfalls, dass „diese Veranstaltung beim größten Teil der Schülerinnen und Schüler äußert positiv wahrgenommen wird“, berichtet Fritz Bihlmaier.

Für beide Geschlechter gleichermaßen spannend ist, wie ein Kind zur Welt kommt. Hebamme Alexandra Eheim aus Krumbach führt das mithilfe des Models eines Beckenknochens und einer Babypuppe mit Nabelschnur vor. Dabei assistiert ihr eine Schülerin aus der Gruppe als werdende Mutter. Die übrigen Schüler haben sich im Halbkreis um den Stuhl herum postiert, auf dem ihre Klassenkameradin sitzt, und schauen gebannt zu, wie sich der Kopf des Babys langsam seinen Weg durch die Öffnung bahnt. Die Atmosphäre im Klassenraum ist von Ernsthaftigkeit und gespanntem Interesse geprägt, so wie es sich Bihlmaier und Altenthan wünschen. „Gute Gespräche entstehen in kleinen Gruppen“, sagt Christian Altenthan. „Es ist wichtig, dass unsere Schülerinnen und Schüler einen Schutzraum haben, in dem sie ihre Fragen offen stellen können.“ Damit sie auch gute Antworten bekommen, sind an diesem Tag neben Alexandra Eheim auch Fachleute aus den Gebieten Schwangerschaftsberatung, Medizin, Familienberatung und Ernährung am Start.

Die Ursprungsidee zu diesem Schwerpunkttag kam vor einigen Jahren vom Landkreis Günzburg. In diesem sind drei Berufsschulen ansässig: Ursberg, Dürrlauingen und Günzburg-Krumbach. Fritz Bihlmaier ist dankbar für die organisatorische Unterstützung aus dem Landratsamt, die er gerne annimmt. Zurzeit sind die Ursberger Institutionen jedoch die einzigen von den drei Landkreis-Berufsschulen, die „Fit for Family“ anbieten. Kritik an dem Format habe es bereits gegeben, berichtet Bihlmaier. Ob es die Aufgabe einer Berufsschule sei, solche Kurse anzubieten, wurde gefragt. Er ist sich jedoch mit seinen Vorgesetzten und seinem Kollegen Christian Altenthan einig darüber, dass der Auftrag einer Berufsschule weitergefasst sein müsse: „Wir bereiten unsere Schüler und Lehrlinge nicht nur auf das konkrete Berufsleben vor, sondern begleiten sie auch auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit als Erwachsene und damit in ihre Rollen als verantwortungsvolle Partner und Eltern“, sagt Fritz Bihlmaier.

Weiterführende Informationen zum Ursberger Berufsbildungswerk und zur Berufsschule finden Sie hier:

Berufsbildungswerk Ursberg
Berufsschule Ursberg

 

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