Dominikus-Ringeisen-Werk
Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen

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„Ursberg unter Strom“ – E-Mobilitäts-Projekt mit Modellcharakter

Das Dominikus-Ringeisen-Werk leistet einen aktiven Beitrag zur Senkung von klimaschädlichen Emissionen

Mit 83 E-Bikes zur Personen- und Lastenbeförderung soll der innerörtliche, motorisierte Verkehr in Ursberg verringert werden.

83 E-Bikes sollen in Zukunft das Ortsbild des Dominikus-Ringeisen-Werks in Ursberg prägen und den innerörtlichen Verkehr verändern. Im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Klimaschutz durch Radverkehr“ hat sich das Dominikus-Ringeisen-Werk mit einem eigenen „grünen“ Mobilitätskonzept um eine Projektförderung beworben. Mehr Mobilität, mehr Ökologie, mehr Gesundheit, mehr Wohnqualität, mehr Zukunft sind dabei die Schlagworte der Einrichtung für Menschen mit Behinderungen. Ziel des Projekts ist es, einen wichtigen Beitrag zu den Klimaschutzzielen der Bundesregierung zu leisten. Mit rund 380.000 € fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit den Umstieg auf E-Bikes.

Unter diesen Pedelecs, wie E-Bikes korrekt heißen, sind auch Spezialräder für den Transport von Rollstuhlfahrern, E-Rollfiets für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sowie Lastenfahrräder für die Ursberger Handwerksbetriebe. „Den größten Anteil des internen Verkehrs im Dominikus-Ringeisen-Werk machen Kurzstrecken aus. Ob für Besorgungs- oder Arztfahrten mit Menschen mit Behinderungen oder auch die Beschickung unserer internen Baustellen. Hier können wir in Zukunft zu Gunsten der E-Bikes auf PKW und Transporter verzichten“, sagt Elmar Müller, Projektkoordinator des Dominikus-Ringeisen-Werks. „Durch die Bereitstellung der E-Bikes möchten wir die individuelle Verkehrsmittelwahl zugunsten des Fahrrads beeinflussen und damit eine Verringerung der PKW-Nutzung erreichen. Dadurch werden klimaschädliche Emissionen vermieden“, so Müller.

Für die Klienten und Mitarbeiter des Dominikus-Ringeisen-Werks eröffnen die neuen E-Bikes ebenfalls ganz neue Möglichkeiten. Wohngruppenleiterin Anja Ott und Bewohner Bruno Pleyer sind vom neuen Doppelsitzer „Twister“ überzeugt: „Der E-Motor ermöglicht auch größere Touren und kann damit einen PKW ersetzen.“ Auch Georg Sirch, Betriebsleiter der Ursberger Malerei, ist vom neuen Lastenrad angetan: „Für unsere motorisierten Fahrzeuge sind die Kurzstrecken nicht gut. Außerdem fehlen überall Parkplätze. Das E-Lastenrad kompensiert diese Probleme und unterstützt uns bei der Materialanlieferung unserer innerörtlichen Baustellen.“

Das Projekt besitzt bundesweite Ausstrahlkraft, soll zahlreiche Folge- und Nachahmungsvorhaben anregen und eine konkrete Minimierung von Treibhausgasen unterstützen. Das Dominikus-Ringeisen-Werk begleitet rund 5.500 Menschen mit Behinderungen an über 30 Orten in den bayerischen Regierungsbezirken Schwaben, Unterfranken und Oberbayern. Hauptsitz der Stiftung ist der Ort Ursberg, der zum größten Teil aus dem Dominikus-Ringeisen-Werk besteht. Auf rund 70 Hektar gibt es dort unterschiedlichste Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten sowie schulische Angebote für Menschen mit Behinderungen. Das Mobilitätsprojekt „Ursberg unter Strom“ leistet einen wesentlichen Beitrag zur Verringerung des innerörtlichen, motorisierten Verkehrs im Dominikus-Ringeisen-Werk in Ursberg.

Offiziell übergeben werden die E-Bikes im Rahmen eines großen E-Bike-Tages am Freitag, 20. April. Zum Festakt im Ursberger Klosterhof ab 10 Uhr wird die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf erwartet. Von 10-17 Uhr gibt es zudem ein buntes Programm zum Thema E-Bike. Weitere Informationen finden Sie auf der Projektwebseite www.ebike.drw.de.

 

Ihr Ansprechpartner:

Dominikus-Ringeisen-Werk
Referat Öffentlichkeitsarbeit
Manuel Liesenfeld
manuel.liesenfeld[a]drw.de

08281 92-2075

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