Dominikus-Ringeisen-Werk
Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen

Sie befinden sich hier: Aktuelles »


Seitennavigation

Navigation überspringen

Generische Inhalte

Teaser Inhalte

Hauptinhalte

Suche

Unterinhalte


Inhalt der aktuellen Seite

Veranstaltungen

28.07.2018: "Kinderführung" in der Ursberger Klostergärtnerei
» mehr

28.09.2018: Offenes Singen in Ursberg
» mehr

Schnell und sicher online spenden!
Folgen Sie uns auf Facebook!
Melden Sie sich für unseren Newsletter an!




Ursberger Laden

Anzünder für Kamin und Grill

Dieser Anzünder ist für jeden Kaminofen geeignet. Sie benötigen kein Anmachholz. Mühevolles klein...

» mehr

Bayernweite Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus

Bayerischer Landtag und Stiftung Bayerische Gedenkstätten gedenken am Freitag, 26. Januar in Ursberg der Opfer des Euthanasieprogramms der Nationalsozialisten – Bayerisches Fernsehen überträgt live

Seit 2004 erinnert ein Mahnmal im Ursberger Klosterhof an die Opfer des Euthanasie-Programms der Nationalsozialisten

Die zentrale Gedenkveranstaltung des Bayerischen Landtags und der Stiftung Bayerische Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus findet am Freitag, 26. Januar in Ursberg statt. Ab 11 Uhr überträgt der BR live den Gedenkakt für geladene Gäste aus dem Ringeisen-Saal des Ursberger Gymnasiums. Bereits um 10 Uhr findet eine öffentliche Kranzniederlegung am Mahnmal für die Opfer des nationalsozialistischen Tötungsprogramms behinderter Menschen im Klosterhof mit Landtagspräsidentin Barbara Stamm statt, zu dem die Bevölkerung herzlich eingeladen ist.  

Es ist ein dunkles Kapitel für Einrichtungen wie das Dominikus-Ringeisen-Werk und der St. Josefskongregation, die sich für Menschen mit Behinderungen engagieren. Zwischen 1939 und 1945 wurden Schätzungen zufolge 200.000 Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen von den Nationalsozialisten ermordet. Aus den Einrichtungen des Dominikus-Ringeisen-Werks in Ursberg, Maria Bildhausen und Kloster Holzen wurden 519 Menschen deportiert. 379 von ihnen starben in den Tötungsanstalten des Euthanasieprogramms.

Das Gedenken an diese Verbrechen ist nicht nur Vergangenheitsbewältigung, sondern insbesondere auch Mahnung an folgende Generationen, derartiges Unrecht nie wieder zuzulassen. Die Veranstaltung im Ringeisensaal des Ursberger Gymnasiums findet anlässlich des internationalen Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus statt. Traditionell veranstalten der bayerische Landtag und die Stiftung Bayerische Gedenkstätten jährlich einen Gedenkakt an unterschiedlichen Orten. Neben Landtagspräsidentin Barbara Stamm und Karl Freller, dem Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten wird auch Innenminister Joachim Herrmann ein Grußwort sprechen. Festredner sind Dr. Theo Waigel, Bundesminister a.D. und die Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, Kathrin Sonnenholzner. Musikalisch gestaltet wird die Veranstaltung von der Ursberger Band Rempac, dem Ursberger Gebärdenchor sowie dem Vokal- und Bläserensemble des Ringeisen-Gymnasiums.

Bereits am Mittwoch, 24. Januar sendet das Bayerische Fernsehen in der Sendung „Kontrovers“ um 21 Uhr einen Beitrag zum Thema.

Unser Extra-Newsletter widmet sich in der Januar-Ausgabe ebenfalls dem Thema.

<- Zurück zu: Pressemitteilungen