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Vom Malen bis zum Haare schneiden

Seit zwei Jahren hat das Berufsbildungswerk Ursberg einen Salon, in dem auch Friseure und Friseurinnen ausgebildet werden.

Es machte die Auszubildenden des DRW einfach ein bisschen stolz, dass sie so vielen Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft, aber auch ihren Familien und Freunden zeigen konnten, was man im Berufsbildungswerk lernt. Und die Gäste, die zusammen mit dem Einrichtungsleiter Michael Dankel und Betriebsleiter Georg Sirch den „Handwerkerweg“ besichtigten, waren beeindruckt von der Vielfalt und dem Leistungsniveau der einzelnen Betriebe.

Zunächst aber begrüßte Hans-Dieter Srownal als stellvertretender Vorsitzender zahlreiche Gäste, unter ihnen Landrat Hubert Hafner, Bundestagsabgeordneten Dr. Georg Nüßlein, Staatsministerin Dr. Beate Merk und Landtagsabgeordneten Alfred Sauter sowie die Generaloberin Edith Schlachter. Die ehemalige Schülerin Julia Kraus und Pressereferent Paul Steghöfer zeigten auf, wie erfolgreich ein junger Mensch seinen beruflichen Weg gehen kann, weil Zeit zum Lernen eingeräumt wird, wenn das Lernen schwerer fällt. Julia Kraus steht voll in ihrem Wunschberuf als Altenpflegerin.

In ihren Grußworten würdigten Merk, Nüßlein und Sauter die großartige Arbeit, die Lehrer und Ausbilder hier leisteten, um jungen Menschen mit Schwierigkeiten beim Lernen den Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu führenWährend des Rundgangs zeigten die Auszubildenden in ihren Werkstätten, was sie können: Da wurden bunte Schmetterlinge bei der Metallverarbeitung geschweißt, man konnte über die Gesellenstücke – ausgeklügelte Werkzeugkästen bestaunen. Die Maler zeigten, wie lebendig man mit Schwarz und Weiß gestalten kann. Ausbildungsleiter Georg Sirch: „Maler ist ein Boomberuf, weil man da kreativ sein kann. Anders ist es bei der Metall- und Holzverarbeitung. Da sind mathematisches und technisches Verständnis sowie dreidimensionales Denken gefragt. Hier haben wir leider weniger Auszubildende.“

Im Berufsbildungswerk des DRW wird praxisnah ausgebildet. So gibt es den Ausbildungsberuf des Lageristen – im Zeitalter von Internetbestellungen ganz wichtig. Und die drei jungen Herren im Zentrallager erzählten stolz, dass sie gleich im ersten Lehrjahr den Staplerschein gemacht hätten. Überall konnten die vielen Besucher erleben, mit welchem Eifer die Auszubildenden an der Arbeit waren. Und sie zeigten in allen Bereichen erstklassige Leistungen.

Georg Sirch beklagt einen Rückgang bei der Anzahl der Auszubildenden, obwohl die Zahl der Jugendlichen mit sozialen Problemen nicht abnehme. Damit seien junge intelligente Menschen gemeint, die aber einfach nicht teamfähig seien, denen nie Grenzen gesetzt worden seien, die keine Erziehung erfahren hätten. Es fehle dann auch die psychische Reife. „Das ist ein schwieriges Thema, damit kommt noch etwas auf uns zu“, so Sirch. „Aber hier können die jungen Menschen Fehler machen, denn die Meister haben Verständnis, obwohl sie oft sehr streng sind. Aber das muss sein.“

Unter den Besuchern des Handwerkertages waren viele „Ehemalige“, die von beruflichen Erfolgen berichten konnten und die mit Dank ihren Lehrern und Erziehern begegneten. Das konnte man oft spüren.

Quelle: Mittelschwäbische-Nachrichten vom 30.4.2013

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