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Sie vereinen Beruf und Familie

Regionalmarketing Günzburg zeichnet 17 Unternehmen aus dem Landkreis aus. Das ist ein neuer Rekord. Oft reichen kleine Dinge, um Erfolge zu erzielen

Mit dem Förderpreis „Beruf & Familie” hat die Regionalmarketing Günzburg 17 Firmen und Verwaltungen aus dem Landkreis geehrt. Das Foto zeigt Vertreter der ausgezeichneten Firmen und Verwaltungen sowie Repräsentanten der heimischen Wirtschaft. Rechts Landrat Hubert Hafner, der Schirmherr des Wettbewerbs „Vereinbarkeit von Beruf und Familie”.

Die Botschaft scheint angekommen. Eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird für Beschäftigte immer wichtiger – und damit auch für die Betriebe. 2007, beim ersten landkreisweiten Wettbewerb „Beruf & Familie“, wurden nur neun Unternehmen und Verwaltungen für familienfreundliche Angebote ausgezeichnet. In diesem Jahr, der dritten Runde, waren es bereits 17. Geehrt wurden die Unternehmen bei einer Feierstunde der Regionalmarketing Günzburg im Schulmuseum in Ichenhausen.
Alle Redner des Abends waren sich einig: um auch künftig genügend Personal zu finden und vor allem langfristig zu halten, müssen sich Firmen und Verwaltungen bei der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie einiges einfallen lassen. Die steigende Zahl der geehrten Betriebe sei aber ein Beleg dafür, dass es im Landkreis bereits „viele vorbildliche Unternehmen gibt“, erklärten Landrat Hubert Hafner und Werner Weigelt, der Geschäftsführer der Regionalmarketing.
Mit den innerbetrieblichen Maßnahmen sei es aber nicht getan, betonte Hermann Hutter, der Vorsitzende der IHK-Regionalversammlung Günzburg. „Alle müssen an einem Strang ziehen“ – also neben der Wirtschaft und den Kammern auch die öffentliche Hand, etwa mit guten schulischen Angeboten oder ausreichenden und flexiblen Einrichtungen der Kinderbetreuung. Das sei nicht zuletzt vor dem sich anbahnenden Fachkräftemangel wichtig.
Auch kleine Handwerksbetriebe hätten die Zeichen der Zeit erkannt, versicherte Ulrike Ufken als Vertreterin der Kreishandwerkerschaft Günzburg/Neu-Ulm. Dabei reichten in kleinen Betrieben oft kleine Dinge, um Erfolge zu erzielen. „Viele machen auch intuitiv das Richtige“. Dennoch habe das Handwerk in Augsburg einen Berater eingestellt, der sich speziell um das Thema „Beruf und Familie“ kümmere.
Allerdings sei Papier geduldig, bezog sich Ulrike Ufken auf die Urkunden, die die 17 geehrten Unternehmen erhalten hatten. „Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie muss man mit Leben füllen“. Ein Faden, den Ingo Müller, Senior Consultant bei der Employer Branding Akademie in Berlin, in seinem Vortrag aufgriff.
Es gebe eine Vielzahl von Maßnahmen, mit denen Beruf und Familie unter einen Hut gebracht werden könnten – zum Nutzen beider Seiten. Müller nannte unter anderem flexiblere Arbeitszeiten, mehr Arbeit zu Hause, Eltern-Kind-Büros, Vereinbarungen über eine Notfallbetreuung bei den Kindern oder Ausbildungsplätze in Teilzeit. Wichtig sei auch eine gute Beratung und Betreuung der Beschäftigten, etwa bei Elternzeit oder der Suche nach einem Kita-Platz. Bei allen geplanten Maßnahmen müssten die Mitarbeiter frühzeitig eingebunden werden. Denn zufriedene Beschäftigte, die das auch Außenstehenden berichten, seien die beste Werbung für ein Unternehmen. Müller: „Nichts geht über Mundpropaganda.“
Vor der Ehrung der 17 Unternehmen und Verwaltungen hatten Dagmar Derck, die Projektleiterin „Beruf & Familie“ bei der Regionalmarketing, sowie Meinrad Gackowski, der Familienbeauftragte des Landkreises, über die zahlreichen Initiativen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie berichtet. Dafür sei der Landkreis auch mit bundesweiten Auszeichnungen bedacht worden.
Der Ichenhauser Bürgermeister Robert Strobel hatte die Gäste begrüßt und für das Schulmuseum als familienfreundliche Einrichtung geworben.

Quelle: Mittelschwäbische Nachrichten vom 27.11.2014

Auch das Dominikus-Ringeisen-Werk wurde erneut mit dem Förderpreis ausgezeichnet.

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