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"Auf einem sehr guten Weg!"

Segnung des Hauses Nepomuk in Niederraunau

Bei der Segnung der Kreuze: Wohneinrichtungsleiter Peter Kapfer, Stadtpfarrer Josef Baur, stv. Vorstandsvorsitzender Hans-Dieter Srownal, Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert, die Bewohner Hans-Peter Albrecht und Alex Eder, Bürgermeister Hubert Fischer (von links)

Mit zahlreichen Gästen aus der Politik, dem Ort und dem Dominikus-Ringeisen-Werk feierten Bewohner und Mitarbeiter des Hauses Nepomuk in Niederraunau dessen Segnung. Rupert Vinatzer, Leiter des Vorstandsressorts Teilhabe und Assistenz im Dominikus-Ringeisen-Werk begrüßte die Gäste bei strahlendem Sonnenschein. In einer kurzen Ansprache erinnerte er an die Bedeutung solcher Projekte wie Haus Nepomuk für die Betreuten des Dominikus-Ringeisen-Werkes und das Werk.
Stadtpfarrer Josef Baur nahm Bezug auf den Namenspatron des Hauses: Nepomuk ist auf vielen Brücken als Schutzheiliger zu finden. Deshalb sei er für eine Wohngemeinschaft wie die in dem nach ihm benannten Haus ein idealer Patron: „Eine Brücke ist wie ein Regenbogen, der den Himmel mit der Erde, Gott mit den Menschen verbindet. Und eine Brücke braucht gute Fundamente: Für die Wohngemeinschaft im Haus Nepomuk sind dies gegenseitige Unterstützung, das Teilen von Freud und Leid, das Ernstnehmen des anderen mit all seinen Stärken und Schwächen. Und wenn es auch mal Streit gibt – das Wichtigste sind Liebe, Glaube und Gebet!“ Nach den Kreuzen segnete Pfarrer Baur in einem Rundgang durch das Haus alle Räume, begleitet von den Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeitern.
Der weitere Festverlauf fand aus Platzgründen im benachbarten Hotel „Grüner Baum“ statt. Stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Dominikus-Ringeisen-Werks Hans-Dieter Srownal stellte in den Mittelpunkt, dass das Haus ganz ohne öffentliche Mittel, statt dessen aber mit Bürgerbeteiligung als Investorenmodell (siehe Infokasten) gebaut wurde. Außerdem lägen die Pro-Platz-Kosten durch geschickte Planung bei Erfüllung aller Auflagen mit ca. 63.800 € bei nur ca. 60% des sonst vergleichbar Üblichen.
Begeistert von der Lage mitten im Ortskern in attraktiver Umgebung und der hellen, freundlichen Gestaltung des Hauses zeigte sich Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert. „Das Dominikus-Ringeisen-Werk ist mit solchen Projekten auf einem sehr, sehr guten Weg!“ Als Gastgeschenk hatte er etwas Besonderes dabei: Er lud die Bewohner des Hauses Nepomuk zu einem Ausflug nach Illerbeuren ein, wo der Bezirk Schwaben mit dem Landkreis Unterallgäu ein Bauernhofmuseum betreibt.
Bürgermeister Helmut Fischer lobte einmal mehr die gute Zusammenarbeit zwischen dem Dominikus-Ringeisen-Werk und der Stadt und in diesem Fall auch mit den Investoren. „Wenn man so etwas gemeinsam auf die Beine stellt, profitieren alle Beteiligten! Und Haus Nepomuk ist wieder ein großer Mosaikstein dieser guten Kooperation.“ Und ganz besonders freue er sich über die gute Aufnahme der Bewohner durch die Bevölkerung in Krumbach und seinen Ortsteilen, denn in Krumbach gäbe es inzwischen ja schon eine ganze Anzahl von Wohnangeboten des Dominikus-Ringeisen-Werks.
Dipl.-Ing. Josef Schuster als Architekt erläuterte die Raumstruktur (siehe Infokasten) und war begeistert von der guten Zusammenarbeit aller beteiligten Firmen und ihren handwerklichen Leistungen, die zu 70% von Betrieben des Dominikus-Ringeisen-Werks erbracht wurden.
Nach einem launigen Gedicht von Bewohner Wolfgang Kaiser war es Wohneinrichtungsleiter Peter Kapfer überlassen, sich bei allen Beteiligten abschließend zu bedanken, insbesondere bei den Mitarbeitern, die den Um- und Einzug bestens bewältigt hätten. (step)

 

Informationen zum Haus Nepomuk:

Investorenmodell

Das Haus wurde vom Dominikus-Ringeisen-Werk errichtet, an eine Investorengruppe verkauft und von dieser zurückgemietet. Das Haus konnte ohne öffentliche Zuschüsse erbaut werden. Das erlaubt kurze Planungs- und Erstellungszeiten.

Entwicklungszeit

Herbst 2013 Grunderwerb von der Stadt Krumbach durch das Dominikus-Ringeisen-Werk
Nach Frostphase 2014 Baubeginn
Erstbezug April 2015

Raumstruktur

24 Einzelzimmer mit direktem Zugang zum jeweils zugeordneten Sanitärbereich (z.T. für 2 Einzelzimmer gemeinsam)Offene Küchen-/Ess-/Wohnzimmer-GestaltungTerasse (Erdgeschoss) und Balkon (Obergeschoss)

Kosten

Je Wohnplatz 63.800 €

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