Dominikus-Ringeisen-Werk
Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen

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Dominikus-Ringeisen-Werk baut neues Seniorenheim

Pläne für zukunftsweisendes Wohnprojekt wurden vorgestellt. In dem Komplex sollen bis zu 60 Bewohner Platz finden. Das Gebäude ist speziell auf die Bedürfnisse Demenzkranker ausgelegt

So wird das vom Dominikus-Ringeisen-Werk geplante neue Seniorenwohnheim in Ursberg einmal aussehen.

Lichtdurchflutet, hell, modern – in Technik und Ausstattung den aktuellen Anforderungen entsprechend. So präsentierte Jochen Jakob, Geschäftsführer des Architekturbüros Jakob aus Krumbach, zusammen mit Wolfgang Tyrychter und Norbert Baur vom Dominikus-Ringeisen-Werk den Ursberger Gemeinderäten das neue Seniorenwohnheim des Ringeisen-Werks in Ursberg. Entstehen soll der 3800 Quadratmeter umfassende Gebäudekomplex, der Platz für bis zu 60 Senioren bieten soll, zwischen den bestehenden Gebäuden St. Antonius und St. Dominikus. Der Neubau fungiert zum einen als Senioren- und zum anderen als Behinderteneinrichtung. Diese beiden Bereiche teilen sich in zwei Komplexe auf, wobei diese im Zentrum, wo auch der im Eingangsbereich verortet ist, miteinander verschmelzen, was zu größtmöglicher Integration der Bewohner, zu einem Gefühl des Miteinanders, führen soll.

Aufgesplittet ist die gesamte Einrichtung nicht nur in diese beiden Komplexe, sondern noch einmal in jeweils zwei Untergruppen zu je 15 Bewohnern. Innerhalb dieser Gruppen werden jeweils zwei Wohneinheiten mit einem sogenannten „Schmetterlingsbad“ verbunden. Die sanitäre Einrichtung ist von beiden Wohnräumen aus zu nutzen, was zu einer Verdoppelung der für das Bad einplanbaren Grundfläche führt. Für Einzelbäder können nur sieben Quadratmeter für diese Schmetterlingsbäder jedoch knapp 15 Quadratmeter eingeplant werden. Betritt ein Bewohner des einen Raumes das Bad, kann das Bad automatisch nicht vom anderen Bewohner genutzt werden, was die Aufrechterhaltung der Privatsphäre gewährleisten soll.

Der Innenbereich ist durch Aufenthalts- und Informationsräume aufgelockert gestaltet, wobei mehrheitlich auf kleinere, familiär anmutende Raumgrößen geachtet wurde, um einen heimeligen Charakter der gesamten Einrichtung zu erreichen. Da immer mehr ältere Menschen an Demenz leiden, wurde auch auf diesen Gesichtspunkt Wert gelegt. Sogenannte „Demenzrundläufe“ sorgen dafür, dass der Erkrankte nicht an für ihn absolute Endpunkte, wie zum Beispiel in Stichfluren, gelangt, sondern durch die kreisartige Anordnung immer wieder an bekannten Punkten zur Orientierung vorbeigehen kann. Dies wird im Innen- und im Außenbereich umgesetzt.

Die Räte begrüßten den Plan für das Seniorenwohnheim als ein gelungenes Projekt. Für das Dominikus-Ringeisen-Werk sei das sicherlich ein wegweisendes Bauvorhaben.

Quelle: Mittelschwäbische Nachrichten vom 29.1.2015

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