Dominikus-Ringeisen-Werk
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Frau Bob und ihr „Baumeister“

In den Neubau neben der Ulrichskirche in Königsbrunn ziehen die ersten Schützlinge des Dominikus-Ringeisen-Werks ein. Die Vorbereitungen dafür forderten viel Geduld von Betreuern und Handwerkern

In der zurückliegenden Woche ging es dort hoch her. Während Handwerker sich um letzte Details der Elektroanlagen kümmerten, die gestern der TÜV abnehmen musste, stimmte sich Frau Bob mit Pfarrer Bernd Weidner über den letzten Stand der Vorbereitungen ab. Weidner ist de facto der Bauherr des Projekts, auch wenn das Ulrichswerk der Diözese den Neubau auf dem Standort des ehemaligen Pfarrzentrums geplant und finanziert hat.

Hauptmieter ist das DRW, das dort ein heilpädagogisches Heim mit drei Wohngruppen aufbaut. Im Erdgeschoss wird es soziale Beratungsangebote geben, im zweiten Obergeschoss wird die Caritas Augsburg kleine Wohnungen für Menschen mit Behinderungen anbieten, die mit ambulanter Betreuung leben können.

Über das Wochenende werden die ersten sechs von insgesamt 18 Kindern und Jugendlichen beim DRW einziehen. Der Termin konnte nicht verschoben werden, weil sie bereits am Dienstag das neue Schuljahr in der Brunnenschule der Lebenshilfe starten. „In der Terminplanung hatten wir lange den 1. Dezember für die Fertigstellung des Neubaus anvisiert“, erzählt Pfarrer Weidner. Dass jedoch der Start des Schuljahres für das DRW und dessen Schützlinge der entscheidende Startpunkt war, sei den Planern erst später bewusst geworden.

Um den möglich zu machen, musste die Baustelle untypisch organisiert werden. Zuerst wird der 1. Stock fertiggemacht, dann das Erdgeschoss, dann der 2. Stock. Die Baufirmen hätten mit viel Verständnis reagiert und die Situation gut gemeistert, lobt Weidner.

Gelassen nahmen es etwa die Fliesenleger im Eingangsbereich hin, dass über ihren Arbeitsbereich immer wieder Möbel, Matratzen und Kisten nach oben transportiert wurden – und das ausnahmslos über die Treppe, weil der Aufzug noch nicht in Betrieb ist.

Elfriede Bob bleibt entspannt und stellt nur klar, dass sie den Transport der Waschmaschinen jüngeren Kollegen überlassen wird. Für die nächste Woche ist ihr nicht bange. „Für die Kinder ist das noch ein Abenteuer.“

Ohnehin soll das Heim erst allmählich voll werden. Die sechs Kinder und die Mitarbeiter müssen sich erst kennenlernen, dann werden die nach Alter gestaffelten Wohngruppen weiter aufgebaut. Beim DRW liegen schon weitere Anfragen von Familien vor.

Die Kinder kommen alle aus Augsburg. Die Unterbringung im Heim soll die Familien entlasten – und den Kindern auch die langen Busfahrten zur Förderschule ersparen. Von St. Ulrich können sie in zehn Minuten zur Brunnenschule laufen. Mit dem Heim bei St. Ulrich setzt das DRW sein Konzept der „Regionalisierung“ weiter um, erläutert Elfriede Bob. „Die Hilfe kommt zu Kindern“, lautet das Motto. Dafür wurden ursprünglich für die DRW-Zentrale in Ursberg genehmigte Heimplätze nun auf Königsbrunn übertragen.

Wenn er sieht, wie der Neubau jetzt zunehmend seine Bestimmung erfüllt, empfindet Pfarrer Bernd Weidner, so verrät er, eine „tiefe Zufriedenheit“. Er hat wesentlich dazu beigetragen, ein anfangs umstrittenes, sehr komplexes Bauprojekt erfolgreich umzusetzen. „Es geht ja nicht um Mauern“, betont er, „sondern dass sie mit Leben erfüllt werden“.

Quelle: Augsburger Allgemeine vom 12. September 2015

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