Dominikus-Ringeisen-Werk
Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen

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DRW: „Geld für Gebäudesanierung muss es auch für Komplexeinrichtungen in der Behindertenhilfe geben“

Die Grünen Ekin Deligöz, Max Deisenhofer und Annemarie Probst beim Dominikus-Ringeisen-Werk – Weitere Themen: Klimaschutz und Nachbesserungen beim Bundesteilhabegesetz

Zum Foto (DRW/Liesenfeld): Vor dem Sitz des Dominikus-Ringeisen-Werks in Ursberg, dem Mutterhaus, zusammen mit den neuen Elektro-Kastenwägen „e-gon“ des DRW-Elektrobetriebs, vlnr.: Josef Liebl, Wolfgang Tyrychter und Walter Merkt (DRW-Vorstände), Ekin Deligöz, Holger Greif (Büro Deligöz), Max Deisenhofer, Annemarie Probst und Michael Winter (DRW-Vorstand).

U r s b e r g / 24. Januar 2020 – Drei Politiker aus Bundes-, Landes- und Kommunalparlamenten zu Besuch in Ursberg: Bundestagsabgeordnete Ekin Deligöz (Neu-Ulm), Landtagsabgeordneter und Bewerber um den Posten des Landrats im Kreis Günzburg Max Deisenhofer (Bobingen) sowie Bezirks- und Kreisrätin Annemarie Probst (Meitingen) – alle Bündnis 90 Die Grünen – informierten sich jetzt über die Arbeit des Dominikus-Ringeisen-Werks (DRW). Außerdem ging es in einem rund dreistündigen Gespräch mit dem DRW-Vorstand um die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz, den Nachbesserungsbedarf beim Bundesteilhabegesetz sowie die fehlende finanzielle Förderung von sozialen Einrichtungen bei der Sanierung von Gebäuden. Deutlich wurde auch die Verbundenheit der Politiker mit Einrichtungen des DRW.

„Komplexstandorte“ werden soziale Einrichtungen genannt, die – wie in Ursberg – viele Wohn- und Therapieeinrichtungen an einem Ort anbieten. Im Pflege- und Wohnqualitätsgesetz verpflichtet der Freistaat Bayern Träger wie das Dominikus-Ringeisen-Werk dazu, Bestandsbauten auf eine bestimmte Mindestwohnungsgröße pro Wohneinheit umzubauen. Doppel- werden zu Einzelzimmern erweitert. Der damit einhergehende Verlust von Wohnfläche in den Wohnhäusern – das DRW verzeichnet alleine am Standort Ursberg bis 2036 bis zu 178 Plätze weniger – muss wiederum durch Neubauten kompensiert werden. „Leider gibt es für die nötigen Umbaumaßnahmen an Komplexstandorten keine öffentliche Förderung“, beklagt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des DRW, Michael Winter. „Träger mit einer langen Tradition an einem Standort und einer noch größeren Verantwortung für nicht selbstständige Menschen mit Behinderung und einem entsprechend hohen Hilfebedarf sind hier deutlich im Nachteil. Vielfältige Bemühungen des DRW bei der Landesregierung, eine Lösung herbeizuführen, waren bisher nicht erfolgreich.“ Einigkeit zwischen DRW-Leitung und den Politikern bestand über die besondere Bedeutung des Standortes, den es zu erhalten gelte.

„Beim BTHG verlieren Menschen mit geistiger Behinderung“

Nachbesserungen fordert das DRW auch in Sachen Bundesteilhabegesetz. „Der Personenkreis mit hohem Hilfebedarf, Menschen mit geistiger Behinderung und Mehrfachbehinderung, verliert durch die gegenwärtige Gesetzeslage“, sagt der Leiter des Vorstandressorts „Teilhabe und Assistenz“ im DRW, Wolfgang Tyrychter. Die neuen, radikalen Veränderung in der Finanzierung der Wohn- und Fachleistungen in der Behindertenhilfe sowie der deutlich gestiegene Verwaltungsaufwand durch das Gesetz verlagerten das wirtschaftliche Risiko zudem mehr als ohnehin schon auf die Seite der Träger, so Tyrychter. Das DRW begrüße, dass die Bundesregierung über Nachbesserungen des Gesetzes sprechen wolle. Hier habe man mit Ekin Deligöz eine direkte Ansprechpartnerin in Berlin. Ekin Deligöz informierte über die anstehende Reflexion des Gesetzes in Berlin und versprach, sich für die Belange von schwerst-mehrfach behinderten Menschen einzusetzen.

DRW geht bei Klimaschutz voran

Während das DRW auf Sozialgesetze reagieren muss, ergreift es hingegen bei den derzeit die Nachrichten beherrschenden Themenfeldern Nachhaltigkeit und Klima selbst die Initiative und strebt ein ehrgeiziges Ziel an: Bis 2021 will es CO2-Neutralität bei Strom und möglichst auch bei der Wärmegewinnung erreichen. Bereits jetzt kommt der Strom am Standort Ursberg aus Wasserkraft und Photovoltaik, die Wärme durch eine Hackschnitzel-Anlage sowie ein modernes Blockheizkraftwerk, das im Jahr 3.590 Tonnen CO2 einspart. Außerdem wurden 2018 über 80 E-Bikes für Menschen mit Behinderung sowie für Verwaltungsmitarbeiter und Handwerker angeschafft. Seit neuestem gibt es zudem zwei Elektrokastenwägen für einen DRW-Handwerksbetrieb. So werden Fahrten mit Verbrennungsmotor überflüssig. Die politischen Vertreter begrüßten diesen Weg und drehten zum Abschluss eine Runde mit einem E-Transporter des DRW-Elektrobetriebs.

Das Dominikus-Ringeisen-Werk

In den bayerischen Regierungsbezirken Schwaben, Unterfranken und Oberbayern an über 30 Standorten begleitet das Dominikus-Ringeisen-Werk zurzeit ca. 5.000 Menschen mit einer geistigen Behinderung, mit Lernbehinderungen, mit mehrfachen Behinderungen, mit Sinnesbehinderungen, Autismus, erworbenen Hirnschädigungen, psychischen Erkrankungen und Menschen im Alter. Am Standort Ursberg, dem Stammsitz der kirchlichen Stiftung, leben ca. 900 Menschen mit Behinderungen. Rund 4.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Dominikus-Ringeisen-Werk tätig.

Ein Film zum Besuch gibt es auf unserer YouTube und unserem Facebook-Kanal:

facebook.com/DominikusRingeisenWerk

instagram.com/DominikusRingeisenWerk.

 

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