Dominikus-Ringeisen-Werk
Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen

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"Ankerplatz" am Privaten Sonderpädagogischen Förderzentrum in Ursberg

Kinder und Spielen, das gehört untrennbar zusammen. Auch wenn die kalte Jahreszeit vor der Tür steht, denken wir schon jetzt an den Bewegungsdrang, der bei unseren Schülerinnen und Schülern nach dem Winter nicht mehr zu stoppen ist. Aber was tun, wenn es keinen Raum zum Spielen gibt? Wenn Kinder keinen Spielplatz haben?

So geht es leider den Kindern und Jugendlichen, die wir in Ursberg am Sonderpädagogischen Förderzentrum begleiten. Es sind Kinder, die besondere Förderung benötigen, um in der Schule nicht den Anschluss zu verlieren, die Defizite haben in ihrer motorischen und sozialen Entwicklung. Das freie Spiel, alleine oder in der Gruppe, regt ihre Fantasie an und schärft ihre Selbst- und Fremdwahrnehmung. Ein Spielplatz ist immer auch ein Platz zum Lernen.

Deshalb soll am Förderzentrum der Pausenhof gestaltet werden. Das Besondere an diesem Projekt: Von Beginn an ist es gemeinsam von Schülern und Lehrern entwickelt worden. Es ist als Spiel- und Erholungsplatz für die Unterrichtspausen gedacht. Für die Arbeiten sollen vor allem die Handwerksbetriebe des Dominikus-Ringeisen-Werks  eingesetzt werden.

Dort, wo bis Anfang 2018 nur gähnende Leere auf einem freien Feld war, ist in einem 1. Bauabschnitt der Boden geebnet und Steine sind gesetzt worden. Um unserem Ziel näher zu kommen, fehlen uns für die weiteren Bauabschnitte und die Ausstattung mit Spielgeräten noch rund 50.000 Euro. Hier freuen wir uns auch über Sponsoren, die z. B. eine Sitzgarnitur, ein Sonnensegel oder Bäume finanzieren.

Ein neues Trampolin wär' klasse!

In unserer Wohneinrichtung für Kinder und Jugendliche St. Therese in Herretshofen (Gemeinde Kirchhaslach, Landkreis Unterallgäu) steht ein Trampolin, das allerdings in die Jahre gekommen ist. Es ist verbogen, verschiedene Teile aus Kunststoff sind porös und so ist auch die Sicherheit beim Benutzen nicht mehr gegeben. Nach dem kommenden Winter darf dieses Gerät nicht mehr genutzt werden. Können wir bis zum Frühjahr mit Ihrer Hilfe ein Neues anschaffen? Mit Kosten von rund 1.400 Euro müssen wir rechnen; 200 Euro an Spendengeldern stehen uns bereits zur Verfügung. Danke für Ihre Mithilfe!

Heilpädagogisch therapeutisches Zentrum

Der Reitstall in Ursberg startet neu durch!

Am Mittwoch, 3. Oktober 2018 fand ein „Kennenlerntag“ im Reitstall in der Dominikus-Ringeisen-Straße 1d in Ursberg statt. An diesem Nachmittag wurden Namensvorschläge für zwei neue Pferde von den Besuchern eingereicht. Die Gewinner dürfen einen Reitstallmitarbeiter bei der Arbeit im Stall begleiten und dürfen natürlich auch Reiten.

Heilpädagogisches Reiten und heilpädagogische Begleitung rund ums Pferd wird ab November 2018 dort angeboten. Weitere Angebote sind in Planung.

Die Finanzierung dieser Angebote gestaltet sich jedoch schwierig. Die tiergestützte Arbeit wird nicht von Kostenträgern oder Krankenkassen finanziert. Die Arbeit mit Tieren ist aufwändig und mit Kosten und Zeit verbunden. Es müssen bestimmte Rahmenbedingungen geschaffen, um die tiergestützte Pädagogik zu ermöglichen. Viele Eltern wünschen sich ein tiergestütztes Angebot, können aber mit eigenen finanziellen Mitteln die Aufwandskosten nicht decken.

Mit Ihrer Unterstützung ermöglichen Sie, dass Kinder tiergestützte Angebote wahrnehmen können.

Doch nicht nur die Pferde sind wichtige "Mitarbeiter", auch unsere Hündin Ronja. Das war sie besonders für Tamara. Tamara war 10 Jahre alt und ein "ganz normales" Mädchen, das die dritte Klasse einer Grundschule besuchte. Sie ist den schulischen Anforderungen gut gewachsen, es gibt kaum Fächer, die ihr keinen Spass machen. Nur mit anderen Menschen tut sich Tamara schwer. Jemanden auf dem Pausenhof ansprechen, sich im Unterricht melden, das traut sich Tamara nicht. Sie spricht nur, wenn sie gefragt wird. Auf Initiative der Eltern besuchte Tamara einmal wöchentlich das Soziale Kompetenz-Traininig des Dominikus-Ringeisen-Werks. Neben einer pädagogischen Fachkraft begleitet dort auch Hündin Ronja das Traininig. Und nach kurzer Zeit ändert sich Tamaras Verhalten. Sie beginnt, mit Ronja zu sprechen und ging von da ab selbstständig mit ihr spazieren.

Der Generationengarten entsteht 2019

Kinder helfen ins Leben zurück! Das war und ist der Grundgedanke für den Generationengarten. Seit Anfang Oktober 2018 wird die Gestaltungsplanung nochmal überarbeitet, um sie dann Anfang 2019 zu verwirklichen.

Vor dem neuen Haus Johannes in Ursberg fehlen Spielmöglichkeiten für unsere kleinen Besucher. Vor der Terrasse von Oma Kathi - einer Seniorin, die im Haus Johannes lebt - ist genügend Platz für Spielgeräte, z. B. für ein im Boden versenkbares Trampolin. Hier können sich dann Kinder austoben, während sie von unseren Bewohnern beobachtet werden. Außerdem werden Geräte angeschafft, die Jung und Alt zusammenbringen. Sehr gut geeignet wäre ein Kugellabyrinth, mit dem alte Menschen gemeinsam mit Kindern die Auge-Hand-Koordination üben könnten.

Doch nun zu Oma Kathi: sie ist 82 Jahre alt, sitzt im Gemeinschaftsraum unserer Senioreneinrichtung Haus Johannes in Ursberg und schaut unverwandt aus der großen Glastür in den leeren Garten hinaus. Sie scheint keinerlei Notiz zu nehmen von ihrer Umgebung. Oma Kathi lebt in ihrer eigenen Welt. Sie ist an Demenz erkrankt.

Lichte Momente, in denen eine Kontaktaufnahme möglich ist, hat sie fast nur noch, wenn sie Besuch hat von ihren Urenkeln, zwei aufgeweckten 3- und 5-Jährigen. Beim letzten Mal spielten die beiden Fangen und Oma Kathi war wie verwandelt. Sie redete aufgeregt auf ihren Enkelsohn ein und deutete fortwährend auf die spielenden Kinder.

Die Kinder helfen Oma Kathi ins Leben zurück. Kinder gehen ganz unbekümmert und unbefangen mit Demenzkranken um. Alte Menschen, die meistens ganz apathisch sind, lassen sich wieder aktivieren. Spielende Kinder beobachten ist oftmals die beste Therapie für unsere Bewohner!

Das möchten wir nutzen! Am Haus Johannes fehlt es bisher an Spielmöglichkeiten für unsere kleinen Besucher.

Die Kosten für die Anschaffung und den Aufbau der Geräte belaufen sich auf ca. 50.000 €. Mithilfe Ihrer Spenden und aus Eigenmitteln werden wir diesen Generationengarten im nächsten Jahr verwirklichen. Damit wird unseren alt gewordenen Menschen ein gutes Stück Lebensqualität, ein gutes Stück ihrer eigenen Kindheit zurückgegeben!