Dominikus-Ringeisen-Werk
Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen

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Wunschbaumaktion: Krumbacher Rotarier unterstützen Menschen mit Behinderung

„Gutes tun kann manchmal so einfach sein“

Kleine Geste, große Wirkung: Das ist das Ziel der Wunschbaumaktion, die die Krumbacher Rotarier für Menschen mit Behinderungen durchführen. Dazu wird es beim Ursberger Adventszauber am 24. und 25. November 2018 einen großen Wunschbaum geben, an dem Menschen mit Behinderungen aus dem Dominikus-Ringeisen-Werks ihre Wünsche im Wert von maximal 20 € aufhängen konnten. Jeder Besucher des Adventsmarktes kann sich dort einen Wunsch aussuchen, diesen erfüllen und bis 6. Dezember im Ursberger Laden abgeben. Die Rotarier kümmern sich anschließend darum, dass jeder Wunsch zum richtigen Empfänger gelangt.

Für Eleonore Müller-Nyland, Präsidentin der Krumbacher Rotarier, ist es eine sinnstiftende Aktion: „Mit dem Wunschbaum helfen wir Menschen, die am Rand der Gesellschaft stehen. Wir setzen ein Zeichen für Mitmenschlichkeit und sorgen dafür, dass Menschen mit Behinderung merken: Da ist jemand, der an mich denkt.“ Müller-Nyland hofft auf viele Unterstützer, die ähnlich denken und Menschen mit Behinderungen eine Freude machen möchten denn: „Gutes tun kann manchmal so einfach sein. Mit einer kleinen Geste kann man bei dieser Aktion viel bewirken.“

Vom Kinogutschein bin hin zu selbst gestrickten Socken ...

In Ursberg, dem Hauptsitz des Dominikus-Ringeisen-Werks leben derzeit rund 900 Menschen mit Behinderungen. Darunter sind auch viele Menschen, deren finanzielle Mittel sehr begrenzt sind. Immer dann, wenn es um etwas Besonderes im Alltag geht, ist dieser Personenkreis auf Spenden angewiesen. „Viele Menschen mit Behinderungen leben auf Sozialhilfeniveau“, sagt Manuel Liesenfeld, Leiter des Referats Öffentlichkeitsarbeit im Dominikus-Ringeisen-Werk. „Oft bleiben daher leider auch kleine Wünsche unerfüllt. Wir freuen uns sehr darüber, dass die Rotarier mit der Wunschbaumaktion hier einen Akzent setzen. Vom Kinogutschein über DVDs bis hin zu selbstgestrickten Socken ist alles dabei,“ sagt Manuel Liesenfeld. Auch er hofft auf zahlreiche Unterstützer.  Wer einen Wunsch nicht selbst erfüllen kann oder möchte, kann auch als Wunschpate tätig werden. In diesem Fall kann am Wunschbaum einfach eine Spende für ein Geschenk abgegeben werden. Sie können auch hier direkt per unten stehendem Button für diese Aktion spenden. Die Rotarier kümmern sich dann um alles Weitere.

Zahlreiche Wünsche sind bereits eingegangen: Rotarier-Präsidentin Eleonore Müller-Nyland (Mitte) hofft gemeinsam mit Manuel Liesenfeld (Leiter Referat Öffentlichkeitsarbeit) und Rosa-Maria Brückner (Spendenwesen) auf viele „Wunscherfüller“.

Engel als Projekt-Botschafter

Viele Wünsche und Bedarfe aus den unterschiedlichsten Einrichtungen des Dominikus-Ringeisen-Werks kommen bei uns im Referat Öffentlichkeitsarbeit das ganze Jahr über an. Aber auch eine tolle Sachspende wurde kürzlich abgegeben: ein Herr aus der Region hat uns 50 Holzscheit-Engel kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Diese bis dato schönen, aber "gesichtslosen" Himmelswesen waren Steilvorlage für diese Aktion: Engel als Projekt-Botschafter.

Beim Adventszauber werden nun 11 Engel ausgestellt, die von den unterschiedlichsten Einrichtungen dekoriert und gestaltet wurden. Jeder Engel ist ein Botschafter für ein Projekt oder einen Wunsch, den es zu erfüllen gilt.

Am Spendenstand - er ist in der Alten Ökonomie im Empfangsraum (neben dem Bistro des Ursberger Ladens) zu finden - sind die Kunstwerke samt Wunschbeschreibung ausgestellt. Die Besucherinnen und Besucher können mit einem Goldtaler, den sie zuvor gegen Bargeld (Spende) umgetauscht haben, für den schönsten Engel oder das beste Projekt voten.

Hier schon mal eine erste Auswahl der Engel, die Projekt-Botschafter sind:

Die Engel sind angeflogen ...

... aus St. Franziskus und St. Martin:
Die beiden sammeln für das Auffüllen des "Zahn-Fonds". Viele Kinder und Jugendliche sind in kieferorthopädischer Behandlung und diese muss, bevor sie von den Krankenkassen zum größten Teil refinanziert werden, vorab bezahlt werden. Hier soll ein Fonds gebildet werden und mit der Rückerstattung der Kostensträger werden Kindern und Jugendlichen, die finanzielle Hilfe benötigen, Urlaube und Freizeiten ermöglicht.

... direkt aus einer Probe der Gruppe Rempac:
"Rempac", die Pop- und Rockband des Dominikus-Ringeisen-Werks, benötigt verschiedenes Equipment. Für neue Kabel und verschiedene Verstärker ist ein Betrag von ca. 1.500 Euro notwendig. Diese Summe zum größten Teil mit Spendengeldern zu finanzieren, das wäre der Traum der Bandmitglieder. Sie kennen diese legendäre Band nicht? In der Ausgabe 1/2017 unseres "Gemeinsam" ist ein Interview abgedruckt: lesen Sie hier!

... aus der Förderstätte in Ursberg:
Die Förderstätte in Ursberg wünscht sich I-Pads als Hilfsmittel zur Unterstützten Kommunikation. Zwei Geräte werden benötigt und kosten jeweils 800 Euro. Ein Drittel ist bereits durch Spendengelder gedeckt.

... aus der Abteilung Freizeit, Bildung und Kultur:
Von dieser Abteilung werden das ganze Jahr über verschiedene Kurse angeboten: Töpfern, Laubsägen, Malen, Musizieren oder auch Bowling. Möchten Sie besonders bedürftigen Klientinnen und Klienten die Teilnahme an diesen Freizeitaktivitäten ermöglichen?

... von den Ambulanten und Offenen Hilfen im Landkreis Unterallgäu und aus dem Ostallgäu:
Die Offenen Hilfen in diesen beiden Landkreisen möchten ihren oftmals bedürftigen Klienten verschiedene Freizeitaktivitäten ermöglichen. Dafür ist pro Jahr ein Betrag von 800 Euro notwendig.

... aus dem Reitstall in Ursberg:
Dieser Engel ist tierlieb. Seit November diesen Jahres wird wieder heilpädagogisches Reiten und heilpädagogische Begleitung rund ums Pferd angeboten. Auch weitere Angebote sind in Planung. Die Finanzierung dieser Angebote gestaltet sich jedoch schwierig. Die tiergestützte Arbeit wird nicht von Kostenträgern oder Krankenkassen finanziert. Die Arbeit mit Tieren ist aufwändig und mit Kosten und Zeit verbunden. Es müssen bestimmte Rahmenbedingungen geschaffen, um die tiergestützte Pädagogik zu ermöglichen. Viele Eltern wünschen sich ein tiergestütztes Angebot, können aber mit eigenen finanziellen Mitteln die Aufwandskosten nicht decken.

... aus Herretshofen, genauer aus dem Kinder- und Jugendhaus St. Therese:
In dieser Wohneinrichtung für Kinder und Jugendliche im Landkreis Unterallgäu steht ein Trampolin, das allerdings in die Jahre gekommen ist. Es ist verbogen, verschiedene Teile aus Kunststoff sind porös und so ist auch die Sicherheit beim Benutzen nicht mehr gegeben. Nach dem kommenden Winter darf dieses Gerät nicht mehr genutzt werden. Können wir bis zum Frühjahr mit Ihrer Hilfe ein Neues anschaffen? Mit Kosten von rund 1.400 Euro müssen wir rechnen; 200 Euro an Spendengeldern stehen uns bereits zur Verfügung.

... aus dem Sonderpädagogischen Förderzentrum und dort vom zukünftigen "Ankerplatz":
Denn dort soll der Pausenhof gestaltet werden. Das Besondere an diesem Projekt: Von Beginn an ist es gemeinsam von Schülern und Lehrern entwickelt worden. Es ist als Spiel- und Erholungsplatz für die Unterrichtspausen gedacht. Für die Arbeiten sollen vor allem die Handwerksbetriebe des Dominikus-Ringeisen-Werks  eingesetzt werden. Dort, wo bis Anfang 2018 nur gähnende Leere auf einem freien Feld war, ist in einem 1. Bauabschnitt der Boden geebnet und Steine sind gesetzt worden. Um unserem Ziel näher zu kommen, fehlen uns für die weiteren Bauabschnitte und die Ausstattung mit Spielgeräten noch rund 50.000 Euro. Hier freuen wir uns auch über Sponsoren, die z. B. eine Sitzgarnitur, ein Sonnensegel oder Bäume finanzieren.

... und ein Engel flog aus der Malerei an:
Es gibt zwar eine Küche und auch einen schönen, von den Auszubildenden gestalteten Aufenthaltsraum, jedoch keine Mikrowelle. Damit schnell ein warmes Essen gezaubert werden kann, sammelt dieser Engel dafür Spenden.