Dominikus-Ringeisen-Werk
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Sie tragen Ringeisens Werk in die Welt

Manuel Liesenfeld ist der neue Leiter im umgebauten Referat für Öffentlichkeitsarbeit

Das neue Referat für Öffentlichkeitsarbeit (von links): Leiter Manuel Liesenfeld, Rosa-Maria Brückner, Corinna Rucker und Markus Landherr. Foto: Peter Bauer

Der Neue hat einen festen Händedruck. Manuel Liesenfeld wird der künftige Leiter des Referats für Öffentlichkeitsarbeit im Dominikus-Ringeisen-Werk. Er freut sich auf die Herausforderungen seiner neuen Stelle und will hier etwas bewegen. Dabei beruft er sich durchaus auch auf den Gründervater. „Ringeisen war ein Visionär, der es verstanden hat, mit kreativen Ideen und wenig Geld ein so großes Werk aufzubauen.“ Er wolle sich in dieses Werk, das sich inzwischen rasant verändere, einbringen.

Im Augenblick ist er allerdings noch in der Findungsphase. Jeden Tag ist Liesenfeld in Ursberg und der Region unterwegs, um das DRW und seine rund 4000 Mitarbeiterkennenzulernen.Der 45-Jährige ist beeindruckt: „Mich begeistert die Vielfalt und die Buntheit des Werks.“ Die will er in Zukunft noch stärker in die Öffentlichkeit tragen. Er wolle Menschen mit Behinderungen eine Plattform bieten. Es sei ihm wichtig, die Marke Dominikus-Ringeisen-Werk zu prägen und bekannt zu machen. „Bevor sich jemand engagiert oder Geld spendet, hat sich in den Herzen der Menschen etwas getan“, sagt Liesenfeld. Sie seien überzeugt davon, dass in Ursberg und in den anderen Standorten gute Arbeit geleistet werde.

Diese Menschen müsse das Werk einladen, ein Teil des Ringeisen-Werks zu werden – das kann in Form von Spenden geschehen. Aber auch als ehrenamtlicher Helfer. Bereits jetzt sind im DRW rund 200 Ehrenamtliche beschäftigt. „Es gibt bereits sehr viele Menschen, die sich engagieren und ein gutes Bild von uns haben, das wollen wir ausbauen“, sagt Liesenfeld. Es werde spannend, dieses Ziel auch mit knappem finanziellem Spielraum zu erreichen. Doch Liesenfeld ist überzeugt, „Geld muss knapp sein, sonst ist es nichts mehr wert.“

Geboren im Hunsrück und aufgewachsen in der Nähe von Koblenz hat Liesenfeld nach dem Abitur in Mainz Germanistik und Buchwissenschaften studiert. Als Student jobbte er in verschiedenen Verlagen. Auch heute noch schmökert der dreifache Familienvater in seiner Freizeit gerne Bücher. Am liebsten liest er Krimis, aber auch Biografien. Seine Frau lebt bislang noch mit den drei Kindern – der älteste Sohn macht gerade das Abitur – in der Nähe von Stuttgart, wo Liesenfeld nach Zwischenstationen in einer Nachrichtenagentur, beim ZDF und in der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Mainz zuletzt tätig war.

Nach elf Jahren hat er die Presseabteilung des Diakonischen Werks der evangelischen Brüdergemeinde Korntal verlassen, um in Ursberg eine neue Aufgabe anzunehmen. Der Wechsel für ihn als Protestant in ein katholisches Werk sei kein Problem gewesen. „Wenn man viel Sympathie und Leidenschaft für die Kirche mitbringt, dann sind die Unterschiede nicht so groß.“ Im Übrigen hat man in Ursberg gute Erfahrungen mit Protestanten gemacht. Liesenfelds noch amtierender Vorgänger, Paul Steghöfer, ist ebenfalls evangelisch. Bislang pendelt Liesenfeld, der unter der Woche in einer Wohnung im Werk wohnt, noch jedes Wochenende zwischen Arbeitsstelle und Familie.

Doch die soll bald nachfolgen. Ihm ist bewusst, dass der Ortswechsel auch eine Herausforderung für die Familie ist. Eine Herausforderung sei es auch, sich auf einen „neuen Menschenschlag“ einzustellen. Er habe aber das Gefühl, dass er mit den bayerischen Schwaben sehr gut und relativ schnell zurechtkommen kann. „Die Menschen hier sind sehr nahbar und unkompliziert, man kommt schnell ins Persönliche.“ Gut aufgenommen wurde er auch im Team des Referats für Öffentlichkeitsarbeit, das mit ihm auch eine Neuordnung erhält. Rosa-Maria Brückner, bisher im Vorstandssekretariat wird sich vor allem im Bereich der Spendenakquise betätigen, während Corinna Rucker das Büro für Leichte Sprache betreut, das nun auch Liesenfelds Referat eingegliedert ist. Markus Landherr, „das konstante Element“, wird sich weiterhin um Pressekontakt und Veranstaltungen kümmern.

Mittelschwaebische Nachrichten vom 1. Februar 2017

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