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„Ein Haus, das aus der Zeit zu fallen droht“

Segnung des Hauses Johannes in Ursberg

Prälat Peter C. Manz bei der segnete die neue Einrichtung Haus Johannes
Seit Oktober ist die Wohneinrichtung bezogen

Von Domkapitular Prälat Peter C. Manz wurde das Haus Johannes, das in zwei getrennten Flügeln Pflege für Senioren und ältere Menschen mit erworbener Hirnschädigung anbietet, gesegnet. Seine Predigt stand im Mittelpunkt des Festgottesdienstes. „Das Haus, das wir heute segnen, wird ein Haus sein für Menschen, die sich plagen und schwere Lasten zu tragen haben“, war sein Eingangssatz und er machte damit bereits klar, dass er nicht vorhatte, von den angeblich schönen Seiten des Altwerdens zu sprechen. Er zitierte Fulbert Steffensky aus dessen Buch „Alt werden ist die einzige Möglichkeit, lange zu leben“: „… Es häufen sich meistens die Schwächen, auch die Schwächen unseres Charakters.“ Manz ging auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen ein: „Immer mehr wünschen sich Dienstleistungen aus dem Bereich der ‚Sterbehilfe‘ oder des ‚assistierten Suizides‘. Und der Wunsch, das Ende seines Lebens selber zu bestimmen, wird auch im Haus Johannes geäußert werden. Es hilft nicht weiter, solche Sätze zu überhören; denn dahinter steckt oft viel leibliche und seelische Not. Aber zugleich müssen wir uns in Erinnerung rufen, dass der Wunsch, das Ende des eigenen Lebens selber zu bestimmen, eine uns bekannte Forderung aus dem Heidentum ist. Nirgendwo wird uns dies deutlicher nachgewiesen als in der gängig werdenden Haltung gegenüber dem Leiden und Sterben. Und deshalb ist dieses Haus – sofern es eine andere Botschaft vermitteln will – in naher Zukunft ein ‚aus der Zeit gefallenes Haus!‘“
„Leiden ist schrecklich, Leiden ist oft zerstörerisch! Aber es ist eben noch mehr: Es ist auch der Ort einer tiefen Solidarität! … Pflege aber ist ohne Solidarität nicht denkbar. … Wer pflegt, ist ‚Handlanger des Herrn‘“. Manz wünschte dem Haus solidarische Menschen, deren Herz offen steht, dass das Haus für alle, die darin leben, leiden und arbeiten, immer wieder auch zu einem Ort menschlichen Friedens und überraschender Gotteserfahrungen werden wird.
Wie wichtig auch den Bewohnern des neuen Hauses dieses zutiefst christliche Verständnis der Solidarität mit ihnen ist, zeigte sich beim Rundgang zur Segnung der Wohnbereiche, wo es zu einer überaus anrührenden Szene kam: Überwältigt von der persönlichen Zuwendung und dem Segen durch Prälat Manz konnte ein Bewohner des Seniorentrakts seine Tränen kaum zurückhalten, so zutiefst dankbar war er für diese Zeichen von Verständnis, Mitgefühl und Zuwendung.


In der neu errichteten Einrichtung Haus Johannes befinden sich 31 Plätze für Senioren ohne vorherige Behinderung sowie 29 Plätze für Menschen mit erworbener Hirnschädigung in jeweils getrennten Gebäudeflügeln.

Kontakt: Dominikus-Ringeisen-Werk
Fachpflegeeinrichtung
St. Vinzenz von Paul
Ignaz-Dietrich-Ring 7
86513 Ursberg
08281 92-1880
manuela.schmid[a]drw.de

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