Dominikus-Ringeisen-Werk
Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen

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Jetzt weiß auch der Bischof, wo die Engel herkommen

Weihbischof Florian Wörner besucht die Werkstatt für Menschen mit Behinderungen im Dominikus-Ringeisen-Werk in Kloster Holzen

Ein Bischof zum Anfassen: Gabi Bronnhuber reicht Weihbischof Florian Wörner die Hand und erklärt ihm ihre Tätigkeit in der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen des Dominikus-Ringeisen-Werks.

Wenn einer eine Reise tut – kann er viel lernen. Das gilt auch für Bischöfe. Und so weiß jetzt auch der Augsburger Weihbischof Florian Wörner, wo die Engel herkommen – zumindest die aus Ton. Aus Anlass der Pastoralvisitation in der Pfarrgemeinschaft Nordendorf schaute er nämlich in der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in Kloster Holzen vorbei, wo diese Kunstartikel hergestellt und im Klosterladen angeboten werden. Der Bischof nahm sich viel Zeit, um die Beschäftigten, die Mitarbeiter und die Vielfalt ihrer Aufgaben kennenzulernen.

Denn in der Einrichtung des Dominikus-Ringeisen-Werks in Kloster Holzen werden nicht nur dekorative Kunstgegenstände produziert; auch großformatige Bilder aus der Förderstätte, Karten und Produkte aus Naturmaterialien wie Weiden sind im Programm. Die eigenen Hühner legen Eier aus denen Likör gemacht wird. In der Werkstatt ist man außerdem Auftragnehmer von Autozulieferern und produziert unter anderem Luftführungen, die später im Porsche Macan verbaut werden, wie dem Gast von Gabi Bronnhuber, die hier schon 25 Jahre arbeitet, stolz erklärt wurde.

Ein starkes Zeugnis für die Würde des Menschen
„Menschen mit Behinderungen sind die Schätze der Kirche“, sagte Weihbischof Florian Wörner in Anspielung auf ein Zitat, das dem Heiligen Laurentius von Rom zugeschrieben wird. An Orten wie Kloster Holzen, an denen Mitmenschen mit Behinderungen ganzheitlich gefördert und ihre Talente gehoben würden, werde der Leitsatz des Dominikus-Ringeisen-Werks „Jeder Mensch ist kostbar“ spürbar, so der Weihbischof. „Hier sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterwegs, die sich am Geist des Evangeliums orientieren und diese Haltung im Umgang mit ihren Betreuten jeden Tag neu einüben“, sagte er. „Der Einsatz für Menschen mit Behinderungen ist ein starkes Zeugnis für die Würde des Menschen. Und das braucht unsere Zeit mehr denn je.“ Der Bischof nutzte seinen Besuch, um ein von den Menschen mit Behinderungen selbst hergestelltes Holzkreuz zu segnen und das „Vater unser“ mit ihnen zu beten.

Klosteranlage aus dem 12. Jahrhundert
Ein weiterer geistlicher Programmpunkt war das Angelus-Gebet um 12 Uhr in der Klosterkirche zusammen mit den Schwestern des Konvents der St. Josefskongregation in Kloster Holzen. Führungen durch den Chorraum und das Hotel im ehemaligen Klostergebäude schlossen sich an. Begeistert war Florian Wörner von der unverändert erhaltenen Bibliothek, die einige Schätze der Benediktinerabtei im 12. Jahrhundert bis zur Zeit der Grafen von Treuberg (1803-1927) birgt. Sie wird als Tagungsraum und als Trauzimmer genutzt, in dem Manfred Brummer, Bürgermeister von Allmannshofen, Eheschließungen vornimmt.

Manuel Liesenfeld

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