Dominikus-Ringeisen-Werk
Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen

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Ein „Teamworker“ geht von Bord

Rupert Vinatzer verabschiedet sich aus dem Dominikus-Ringeisen-Werk in den Ruhestand – Ehrung durch den deutschen Caritasverband und den Fachverband Behindertenhilfe und Psychiatrie

Beim „finalen Arbeitskreis“: Rupert Vinatzer (2. v. l.) im Gespräch mit Siegfried Schmid (Angehörigenvertretung DRW), Moderater Wolfgang Tyrychter, Generaloberin Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ und Vorstandsvorsitzender Direktor Walter Merkt (v. l.) (Bild: Manuel Liesenfeld/DRW)

U r s b e r g / 11. Oktober 2017 – Mit Rupert Vinatzer verlässt ein echtes „Urgestein“ das Dominikus-Ringeisen-Werk (DRW). 30 Jahre war der diplomierte Sozialpädagoge in der Einrichtung tätig, zuletzt seit 2011 als Leiter des Vorstandsressorts Teilhabe und Assistenz. Er hat mit seinem Engagement die Entwicklung des Dominikus-Ringeisen-Werk maßgeblich mitgestaltet. Durch seine Verbandsarbeit machte sich Vinatzer auch bundesweit einen Namen in der Behindertenhilfe. Für seine Verdienste wurde er mit der Dankmedaille des deutschen Caritasverbandes und dem Emmaus-Relief des Caritas-Fachverbandes Behindertenhilfe und Psychiatrie (CBP) ausgezeichnet.
Als stellvertretender „Bereichsleiter Wohnen“ trat Vinatzer 1988 in das damals von der St. Josefskongregation geleitete Dominikus-Ringeisen-Werk ein. Im Jahr der Stiftungsgründung 1996 übernahm er diesen Bereich als Leiter. In seine Dienstzeit fielen unter anderem auch die Dezentralisierung und Regionalisierung des Dominikus-Ringeisen-Werks und der Aufbau von lokalen Strukturen für ein inklusives Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen.
Von einem „echten Teamworker“ sprach Vorstandsvorsitzender und Geistlicher Direktor Walter Merkt bei der Verabschiedungsfeier. Trotz des immer stärkeren wirtschaftlichen Drucks auf Sozialeinrichtungen habe er dabei aber nie Menschen mit Behinderungen aus dem Blick verloren und stets versucht, für Kostenträger und Klienten die bestmögliche Lösung zu finden, so Merkt. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Hans-Dieter Srownal zeichnete er Vinatzer mit der Dankmedaille des deutschen Caritasverbandes aus. Nicht zuletzt waren es dann auch Menschen mit Behinderungen, die bei der Verabschiedung Rupert Vinatzer ihren Respekt zollten. Allein vier Musikgruppen aus dem Dominikus-Ringeisen-Werk, die Pop-Gruppe Rempac, der Ursberger Gebärdenchor, der Blindenchor Pfaffenhausen und die Veeh-Harfen-Gruppe der Dominikus-Ringeisen-Werkstätten dankten Vinatzer mit musikalischen Beiträgen.
Wolfgang Tyrychter, Mitglied des erweiterten Vorstands, erinnerte an die zahllosen Arbeitskreise und Besprechungen die Vinatzer in seiner Dienstzeit geleitet habe. Im Rahmen der Feier berief er einen „finalen Arbeitskreis“ ein, bei dem auch die Wegbegleiter Vinatzers zu Wort kamen. Als Vertreter der Angehörigen erinnerte Siegfried Schmid an die Gründung der Angehörigenvertretung, die Vinatzer mit initiiert hatte. Entsprechende Gremien seien bis heute keine Selbstverständlichkeit in sozialen Einrichtungen.
Johannes Magin, Vorsitzender des CBP, nannte Vinatzer einen Praktiker der mit seinem Renteneintritt eine Lücke hinterlasse, die nur schwer zu schließen sei. Er habe sich nicht gescheut, Probleme und Herausforderungen direkt anzusprechen und als Reformer die Strukturen der Behindertenhilfe weiterentwickelt. Im Namen des CBP überreichte Johannes Magin Vinatzer das das Relief der Emmaus-Jünger für besondere Verdienste in der Behindertenhilfe.
Das Schlusswort oblag Rupert Vinatzer selbst. Sein Ziel sei es immer gewesen, Menschen mit Behinderungen so zu begleiten, wie diese sich ihr Leben vorstellten. Er wünschte sich, dass sich das Dominikus-Ringeisen-Werk weiterhin auf den Weg mache, Menschen mit Behinderungen innovativ zu fördern und zu begleiten. Rechne man die Anzahl der Mitarbeiter und deren Dienstjahre zusammen, komme man auf mehrere hunderttausend Jahre Erfahrung und Kompetenz im Dominikus-Ringeisen-Werk mit dieser man auch schwierige Wege und Hürden meistern könne. (ml)

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