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Ursberger Nachtflohmarkt hilft Menschen in Westafrika

Aus dem Niger kamen diesmal nicht nur Lederwaren – Standgebühren bringen 1.100 Euro für das DRW-Hilfsprojekt in der Sahel-Zone

Der Ursberger Nachflohmarkt zieht regelmäßig hunderte Besucher an – so auch heuer.

U  r s b e r g / 12. Juli 2017 – Schuhe, Gürtel und Taschen aus afrikanischem Leder kann man auf vielen Märkten in Europa finden – doch nur beim Nachtflohmarkt in Ursberg gab es am vergangenen Freitag dazu auch anschauliche Informationen über deren Herstellung. Auf einer Leinwand neben dem Verkaufsstand konnten die zahlreichen Besucher in Filmszenen verfolgen, wie Handwerker im Niger hingebungsvoll in Handarbeit mit einfachstem Werkzeug einige der Lederwaren fertigen, die zum Kauf angeboten waren. Die Aufnahmen hatten einige Mitarbeiter des Dominikus-Ringeisen-Werks (DRW) gemacht, die sich ehrenamtlich im „Nigerkomitee“ engagieren und im April dorthin gereist waren.

Das Nigerkomitee sammelt Spenden für Projekte im Niger, die dort Menschen mit Behinderungen ermöglichen, ein Handwerk zu erlernen. Das Land liegt südlich von Algerien und Libyen zu zwei Dritteln in der Sahara und zu einem Drittel in der Sahel-Zone. Bereits zum sechsten Mal hat das Nigerkomitee auf dem Josefsplatz in Ursberg dafür einen Nachtflohmarkt organisiert – wie schon in der Vergangenheit unterstützt von der Schwestern- und der DRW-Werksfeuerwehr, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

An 64 Ständen fanden die zahlreichen Besucher eine bunte Palette an Angeboten. So boten die Schwestern der Josefskongregation etwa hochwertige Korbflechtarbeiten an, zudem feinstes Porzellan und deftige Gurken aus dem Klostergarten. Auch zahlreiche private Verkäufer hatten Stände aufgeschlagen: Hier konnte man unter anderem gut erhaltenes Spielzeug finden, Bücher zu vielen Themen – und auch ein großes, leuchtendes „Gummibärchen“. Über die Standgebühren wurden 1.100 Euro eingenommen, die den Projekten im Niger zu Gute kommen.

Das rege Treiben auf dem Josefsplatz freute nicht zuletzt Pastor Yacouba Seydou. Er ist der Leiter des „Hosanna Institut du Sahel Niger“ und Ansprechpartner für das Nigerkomitee im Ausbildungszentrum „Haus der Hoffnung“ in Maradi, das von Ursberg aus unterstützt wird.  Pastor Seydou war mit seiner Frau Renate – sie stammt aus dem Schwarzwald – und den Kindern Sarah und Levi bei ihrer Deutschlandreise auch nach Ursberg gekommen. Die Familie erlebte das rege Treiben auf dem Flohmarkt als inspirierend und dankte für die gute und wichtige Arbeit des Nigerkomitees.

Dass ein Gewitter mit einem Paukenschlag dem Ursberger Nachtflohmarkt heuer ein vorzeitiges Ende bereitete, tat dem Erfolg und dem Spaß daran keinen Abbruch. Die Organisatoren sind entschlossen: Auch 2018 wird es einen Nachtflohmarkt geben, um benachteiligte Menschen im Niger zu unterstützen.

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