Dominikus-Ringeisen-Werk
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Eine Reise zu den Ärmsten im Niger

Mitarbeiter des Dominikus-Ringeisen-Werks helfen Menschen mit Behinderungen in Afrika. Am 31. Mai berichten sie von ihren Eindrücken aus einer anderen Welt

Information direkt vor Ort: Wolfgang Groß (humedica), Sylvia Mayer (DRW), Dr. Israel Ribeiro Da Sousa (humedica), Pastor Yacouba Seydou (Hosanna Institut Du Sahel Niger), Mario Camenzuli (DRW) (v.l.), vorne Tassiou Maman Kashi (Präsident der Behindertenvereinigung in Maradi)

U r s b e r g / 29. Mai 2017 – Mitarbeiter des Dominikus-Ringeisen-Werks (DRW) unterstützen seit vielen Jahren ehrenamtlich Menschen mit Behinderungen im Niger. Jetzt haben sie sich vor Ort ein Bild von den unterschiedlichen Projekten gemacht. Am kommenden Mittwoch, 31. Mai um 19 Uhr geben sie im Ringeisen-Saal des Ursberger Gymnasiums einen spannenden Reisebericht „aus dieser anderen Welt“.

Die Republik Niger zählt rund 18,5 Millionen Einwohner. Das Land gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Geprägt ist es von viele Naturkatastrophen, einem starken Bevölkerungswachstum, Hungersnöten, 80% Analphabetismus, einer hohen Kinder- und Müttersterblichkeit und einem schwierigen Zugang zu Trinkwasser. Unter diesen Umständen haben Menschen mit Behinderungen, die ohnehin stark auf Hilfe angewiesen sind, kaum Möglichkeiten, selbst für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Oft bleibt ihnen nur das Betteln.

Ziel: Den Lebensunterhalt selbst bestreiten können
Eine Gruppe von Mitarbeitern des Dominikus-Ringeisen-Werks hat es sich im Rahmen einer Partnerschaft mit der Hilfsorganisation humedica aus Kaufbeuren, dem Arbeiter Samariter Bund in Köln sowie mit Partner vor Ort zur Aufgabe gemacht, Menschen mit Behinderungen im Niger ehrenamtlich zu unterstützen und Spenden zu sammeln. Mit dem Ziel „Hilfe zur Selbsthilfe“ werden in den Städten Maradi und Zinder zwei Ausbildungszentren gefördert.

Handwerk und Alphabetisierung
Sylvia Mayer, DRW-Mitarbeiterin und Präsidentin der Projektpartnerschaft sowie ihr Kollege Mario Camenzuli machten sich vom 16. bis 26. Februar dieses Jahres gemeinsam mit dem humedica-Leiter Wolfgang Groß auf die Reise in den Niger. In Zinder konnten im vergangenen Jahr mit Hilfe der Spendengelder, die die Mitarbeiter des DRW aufgebracht hatten, das Hauptquartier für die Vereinigung für Menschen mit Behinderungen im Niger errichtet und sechs verschiedene Handwerksberufe für Menschen mit Behinderungen angeboten werden. Auch das Ausbildungszentrum in der Stadt Maradi verzeichnet einen regen Zulauf. Die hier hergestellten Produkte werden direkt verkauft und tragen zum Unterhalt des Zentrums bei. Frauen und Kinder erhalten Alphabetisierungsunterricht. „Die Menschen sind sehr dankbar für die Unterstützung und bemüht, sich so viel wie möglich selbst einzubringen“, resümiert Sylvia Mayer. Allerdings kann sich das Ausbildungszentrum noch nicht selbst tragen.

Neues Projekt: Ausbau der Blindenschule
„Ein weiteres Projekt für das wir Spendengelder benötigen, ist eine Blindenschule. Momentan werden dort 19 Kinder unter sehr schlechten Bedingungen unterrichtet. Hier möchten wir zu einer Verbesserung der Situation beitragen“, sagt Mayer. „Wir sind sehr beeindruckt von den Begegnungen und Erfahrungen, die wir aus dieser anderen Welt mitgebracht haben und fühlen uns in unserer ehrenamtlichen Tätigkeit bestärkt, denn die Hilfe kommt dort an, wo sie gebraucht wird.“

Reisebericht am kommenden Mittwoch
Am Mittwoch, 31. Mai um 19 Uhr im Ringeisen-Saal des Gymnasiums Ursberg, berichten Sylvia Mayer und Mario Camenzuli von ihrer Reise und informieren über die Situation im Niger. Der Eintritt ist frei. Auch auf dem großen Nachtflohmarkt am 7. Juli in Ursberg werden Spenden gesammelt. Wer hier seine Waren feilbietet unterstützt mit dem Standgeld direkt Menschen mit Behinderungen im Niger. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Aufbau für private Verkäufer ist ab 16 Uhr möglich.

Über das untenstehende Konto können auch Sie die Projektpartnerschaft Niger unterstützen:


Projektpartnerschaft Niger
Liga-Bank Augsburg
BIC: GENO DE F1M05
IBAN: DE27 7509 0300 0100 1372 00

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