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Beeindruckender Tag der Begegnung in Pfaffenhausen

Hochstimmung bei hunderten Besuchern auf dem Sommerfest der Region Unterallgäu des Dominikus-Ringeisen-Werkes

Eine Fahrt im alten Motorrad-Beiwagen war für diesen Rollstuhlfahrer vom DRW Pfaffenhausen ein großes Erlebnis.

Das gemeinsame Sommerfest des Dominikus-Ringeisen-Werks (DRW) der Region Unterallgäu in Pfaffenhausen ist zu einem beeindruckenden Tag der Begegnung geworden. Das DRW gestaltete zusammen mit dem Seniorenzentrum St. Anna einen sommerlichen Festtag, der viele hundert Heimbewohner, Betreuer, Angehörige und Freunde der „Einrichtung für Menschen mit Behinderungen“ zusammenführte.
Es war „Inklusion“ einmal umgekehrt. Die Senioren und Menschen mit Behinderungen waren die Hauptpersonen und schenkten den vielen Gästen einen strahlenden Tag und einen Einblick in ihren Lebensalltag. Die Blaskapelle Pfaffenhausen spielte im Garten des Seniorenheimes fröhlich auf und was auch immer einer im Ort gilt, das spielte beim großen Begegnungstag keine Rolle.
Schon der Gottesdienst im Garten war eine Demonstration der Gemeinschaft im Glauben. Der Geistliche Direktor des DRW Ursberg, Walter Merkt, zelebrierte zusammen mit dem Hausgeistlichen des „Blindenheimes“ Pater Josef Jochem und Diakon Albert Greiter einen zugewandten Festgottesdienst. Immer wieder wurden die Heimbewohner in Gebete und Fürbitten einbezogen. Viele Gläubige aus der ganzen Umgebung, darunter auch Landrat Hans-Joachim Weirather, waren dabei. Nach einer feierlichen Segnung eines von der Raiffeisenbank tatkräftig geförderten Transportautos lachte auch die Sonne.
Mit ihr begann ein fröhliches Fest voller Aktivitäten, Informationen und besonderer Angebote. Ob groß oder klein, ob jung oder alt, ob behindert oder nicht behindert – alle kamen auf ihre Kosten. In den Küchen und Schänken schwitzten die Würstlebrater und Schankkellner, an den Tischen wurde eng zusammengerückt, an den Kassen bildeten sich lange Schlangen und an den Verkaufs- und Info-Ständen traf man sich zum Schauen und Ratschen.
Vor allem bei den Behinderten waren das Motorrad-Seitenwagenfahren und die Vorführungen der Jugendfeuerwehr der Renner. Interessant war auch das Fahren mit dem Doppelfahrrad und eine Tour Sehender mit Augenbinde im Blindentaxi.
Die Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) zeigte ihre Bürsten- und Besenproduktion und bot zudem eine Mitarbeit unter der Augenbinde an. Das Friseurteam Wagner war beim „Hair-Styling“ für viele Mädchen die Attraktion. Auch das Filzen und die beruhigenden Klangmassagen stießen auf großes Interesse. Eine Märchenerzählerin zog viele Zuhörer in den Bann, ehe am Nachmittag die originelle Kapelle „Blechreiz“ aus Babenhausen für einen gemütlichen Ausklang sorgte. Da war sogar das eine oder andere Rasen-Tänzchen zu sehen.
Mit ein paar Schritten konnte man zwischendurch in den lauschigen Garten des Seniorenheimes St. Anna gelangen. Dort sorgte quasi ein Parallelprogramm mit der Blaskapelle Pfaffenhausen, mit Drehorgelmusik, einer Kegelbahn, einem lustigen Gummienten-Rennen im Wassertretbecken und einem Luftballonwettbewerb der Raiba für Spaß.
Für den Leiter der DRW-Region Unterallgäu, Konrad Merkl, war dieser Festtag ein harmonischer Höhepunkt im Jahr für die vielen vom DRW-Unterallgäu betreuten Menschen mit Behinderung. Er dankte zum Abschluss für die vielfältige Unterstützung und lobte sein großes Mitarbeiter- und Helferteam ausdrücklich. Am meisten freute er sich über die Begeisterung, mit der die vielen Heimbewohner den Tag in einer ihnen zugewandten Gemeinschaft erleben konnten.
Dass das DRW in Pfaffenhausen dabei auch noch zweimal einen warmen „Geldregen“ erleben durfte –nämlich Spendenübergaben der Raiffeisenbank Pfaffenhausen und vom Lions-Club Bad Wörishofen-Mindelheim – sah er als Anerkennung für die erfolgreiche Arbeit für und mit behinderten Menschen in der Region an.

Text und Foto: Josef Hözle

Quelle: Mindelheimer Zeitung vom 24.06.2013

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