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Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen

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Einen Sozialbonus gibt es nicht

Die Werkstätten für behinderte Menschen in Ursberg beschäftigen 530 Mitarbeiter. Wie die Einrichtung am Markt besteht.

Sind mit Montagearbeiten für eine heimische Firma beschäftigt: Dmytro Lysyy, Gruppenleiter Calogero Streit, Christian Sattelmair und Erich Kirsner.

„Es gibt fast nichts, was wir nicht machen können“, auf diesen kurzen Nenner bringt Ralf Egner, Technischer Leiter der Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) innerhalb des Dominikus-Ringeisen-Werks (DRW) die Arbeit seiner 530 Mitarbeiter, die in den Bereichen Produktion und Dienstleistung derzeit für über 200 Firmen, Privatleute und die eigenen Ursberger Einrichtungen aktiv sind. Das Spektrum ist breit gestreut und reicht von der Metall- und Holzbearbeitung über Montagen bis zur Datenarchivierung und Aktenvernichtung. Es schließt aber auch Buchbinderei, Landschaftspflege und Wäscherei mit ein. In der Eigenfertigung werden zudem aus Holz, Papier und Textilien Spielwaren, Geschenkartikel, Leder- und Korbwaren sowie Besen und Bürsten geschaffen.

Egner und seine Gruppenleiter sind sich bewusst: „Die Qualität muss stimmen, denn es gibt für uns keinen Sozialbonus.“ Man habe sich also den Anforderungen des Markts zu stellen und dies, obwohl jeder Beschäftigte wegen körperlicher und/oder geistiger Behinderung gehandicapt ist. Trotz dieser Nachteile ist ihr Arbeitseinsatz vielfältig, auf ihre Fähigkeiten ausgerichtet und die Beschäftigung in Voll- oder Teilzeit möglich. Im Grundsatz gilt das Ziel der Werkstätten: „Die WfbM hat jedem behinderten Menschen, der nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt werden kann, eine angemessene Bildung und Beschäftigung anzubieten und durch geeignete Maßnahmen seinen Übergang in den Arbeitsmarkt zu fördern."

Waren vor Jahren die Arbeitsmöglichkeiten für die Behinderten auf Haus, Garten und Landwirtschaft beschränkt, so stehen dafür heute modern eingerichtete Werkstätten in über einem Dutzend Berufsbereichen zur Verfügung. Sie gewährleisten eine individuelle Beschäftigung nach den Neigungen und Fähigkeiten der unterschiedlich behinderten Menschen und werden den damit verbundenen Einschränkungen gerecht. Rund 200 Firmen aus der näheren Umgebung wissen diese Zulieferarbeit in den Bereichen Montage, Verpackung, Metall- und Holzbearbeitung sowie Druck zu schätzen. Als wichtige Kunden, mit denen schon jahrelang gute Geschäftsverbindungen bestehen, nennt Egner die Firmen Bollinger (Balzhausen), Geiger (Ziemetshausen), Kögel (Burtenbach), Lingl und Transpak (Krumbach), Top Star (Langenneufnach) und Wanzl (Leipheim/Kirchheim).

Großen Wert legen Egner und seine Gruppenleiter auch auf unterschiedlichste Dienstleistungen in Landschaftspflege und Gartenbau, was mehrere Kommunen und viele Privatleute in Anspruch nehmen. Die Wäscherei reinigt, mangelt, bügelt und faltet Bettwäsche, Handtücher, Tischdecken und Kleidung für verschiedene Unternehmen und Hotels. Die Kunden für Verpackungsarbeiten stammen aus den Bereichen Garn und Wolle, Beschlagteile, Kosmetik, Confiserie-Artikel und schließen das Abfüllen von Tee, Salzen und Süßwaren ein.

Abnehmer der selbst gefertigten Spielwaren und Geschenkartikel sind neben dem Fachhandel die Verkaufsläden in anderen Behinderteneinrichtungen oder befreundete Klöster. Egner: „Wir stellen uns dem Markt und setzen bei unserer Arbeit auf sichere Qualität.“

Quelle: Mittelschwäbische Nachrichten vom 3. Dezember 2014

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