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Heiße Öfen, große Freude

Seit 12 Jahren findet im September eine große Motorradausfahrt für Menschen mit Behinderungen statt.

Über 140 Motorräder, Trikes und Gespanne kamen nach Ursberg
Jürgen Schorsch und Jürgen Nolte fahren seit vier Jahren gemeinsam
Initiatorin Inge Subocz-Kandziora (Mitte) mit ihrem Mann David, den Kindern Leandra und Daniel und Willi Engel (Dominikus-Ringeisen-Werk)

„Ursberg ist für mich als Motorradfahrer das Highlight im Jahr“, sagt Heinz Gruber aus Burtenbach. Zum siebten Mal nimmt er an der traditionellen Ausfahrt für Menschen mit Behinderungen teil. Zum ersten Mal dabei ist sein Freund Siggi Schmid aus Loppenhausen. Begeistert sind beide: „Es ist wunderbar zu sehen, welche Freude die ganzen Motorradfahrer hier verbreiten“. Gemeint sind fast 150 Biker die mit ihren Motorrädern, Gespannen und Trikes nach Ursberg gekommen sind. Die weiteste Anreise hatte dabei eine Gruppe aus Kaiserslautern. „Die strahlenden Gesichter hier zu sehen, das ist es uns wert“, sagt Georg Bartmann, der mit seinen Kollegen von „Biker fight for Kids“ den langen Weg auf sich genommen haben.

Bereits kurz nach acht Uhr sind die ersten Motorradfahrer vor Ort. Dann erfolgt die Einschreibung und Einteilung. Je nach Anforderung und Art der Behinderung wird das passende Gefährt ausgesucht. Aber nach über 10 Jahren gibt es auch zahlreiche Bekanntschaften zwischen den Fahrern und den Ursberger Bewohnern. Jürgen Nolte aus Ursberg hat Namenskollegen Jürgen Schorsch aus Kempten sofort zwischen den chromglänzenden Maschinen ausgemacht und sich den „Stammplatz“ reserviert. Bereits zum vierten Mal fahren die beiden zusammen.

Um kurz vor elf Uhr dann setzt sich der Tross in Bewegung. Rund vier Kilometer lang ist die Schlange, die sich durch Mittelschwaben von Ursberg über Ziemetshausen, Fischach, Mickhausen, Scherstetten und wieder zurück zieht. Für die Sicherheit sorgen ehrenamtliche Streckenposten und die Werkfeuerwehr des Dominikus-Ringeisen-Werks. Sie kümmern sich darum, dass die Strecke frei ist und sichern Kreuzungen und Gefahrenstellen ab. Vorneweg fährt Polizeihauptmeister Wolfgang Michl von der Verkehrspolizeiinspektion Neu-Ulm mit seiner BMW-Polizeimaschine.

Nach rund 90 Minuten kündigt ein immer lauter werdendes Brummen die Motorräder in Ursberg wieder an. Am Josefsplatz, dem Treffpunkt, „schälen“ sich die Fahrer bei fast sommerlichen Temperaturen aus ihren Bikerklamotten. Auch Heinz Gruber ist wieder da und freut sich: „Lauter strahlende Gesichter, das ist für mich das Schönste“.

Bei einem gemeinsamen Mittagessen klingt die Veranstaltung aus. Aber nicht, ohne bleibende Erinnerungen und Eindrücke hinterlassen zu haben. Ein Bewohner freut sich bereits auf das nächste Jahr: „Die Motorradfahrt ist das Beste, was es gibt“, sagt er und umarmt seinen Fahrer.

Zu verdanken ist die Aktion der Idee und Organisation von Inge Subocz-Kanckiora, ihrem Mann David und den Kindern Daniel und Leandra. Am Anfang noch klein und übersichtlich, wurde mittlerweile eine riesige Veranstaltung daraus. „Und jedes Jahr werden es mehr“, freut sich Inge Kandziora und lächelt. Der Termin für kommendes Jahr steht bereits. Am letzten Sonntag der bayerischen Sommerferien, 2017 ist das der 10. September, wird Ursberg wieder Treffpunkt für Motorradfahrer aus ganz Süddeutschland. (ml)

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