Dominikus-Ringeisen-Werk
Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen

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Irmgard Badura zu Gast in Ursberg

Kamen schnell in Kontakt: Behindertenbeauftragte Irmgard Badura (Mitte) mit Gertraud Glück und Erich Wolf in der Tagesstätte der Fachpflegeeinrichtung in Ursberg

Die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Irmgard Badura, besuchte zum wiederholten Mal das Dominikus-Ringeisen-Werk. Es ist ihre gute Gepflogenheit, sich zu aktuellen Themen der Behindertenhilfe auch mit den entsprechenden Einrichtungen zum Erfahrungsaustausch zu treffen. In Ursberg waren die Einrichtungsleiter der Fachpflege Norbert Baur, die Vorstandsressortleiter Wolfgang Tyrychter und Rupert Vinatzer, Pflegedienstleitung Gabriele Riederle und Bewohnerfürsprecherin Christa Kohler kompetente Gesprächspartner für die Behindertenbeauftragte.
Von besonderem Interesse waren ihr dieses Mal die Ursberger Fachpflegeeinrichtung für Menschen mit Behinderungen im Alter und die Unterschiede zu oft noch jungen Personen mit „erworbenen“ Hirnschädigungen, also solchen, die erst im späteren Leben z.B. auf Grund von Unfällen oder Schlaganfällen dauerhaft behindert wurden. Während Letztere oft noch die Förder- oder Werkstätten besuchen können, sind in der Fachpflege für Menschen mit Behinderungen ca. 92% in den Pflegestufen 2 und 3, 75% von ihnen können sich sprachlich nicht mitteilen. Umso wichtiger sind die über das Pflegerische hinausgehenden Angebote und deren Finanzierung. Diese „Tagesbetreuung“ ist eine Besonderheit, Pflege und Heilerziehungspflege ergänzen sich und tragen gemeinsam ganz wesentlich zum Wohlbefinden der Betreuten bei. Irmgard Badura konnte sich davon auch direkt vor Ort bei der Begegnung mit Betreuten und Mitarbeitern überzeugen. Obwohl selbst blind, fand sie schnell Kontakt und verstand sich auf Anhieb bestens mit allen Menschen, denen sie begegnete. So ergab sich der eine oder andere Plausch mit den Betreuten – auch traulich beieinander auf der Couch.
Ernster wurde es dann wieder beim Austausch mit den Verantwortlichen. Der Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen war bestimmendes Thema. Die Einrichtungen der Behindertenhilfe fürchten, dass schwerer behinderte Menschen, insbesondere solche mit geistiger Behinderung, dabei aus dem Blick geraten und der Gesetzgeber zu einseitig ausschließlich körperbehinderte Menschen im Fokus hat. Und nicht nur in Bezug darauf kam auch wieder der Dauerbrenner „Finanzierung durch unterschiedliche Kostenträger“ zur Sprache, die immer wieder zu Problemen führt.
Badura bedankte sich für die Offenheit und vielen neuen Informationen und versprach, sich in vielerlei Hinsicht auch im Sozialministerium einzusetzen.

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