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Menschen mit einer Hörschädigung und zusätzlichen Behinderungen können sich in der Regel untereinander mit Hilfe der Gebärdensprache verständlich machen.
Hörschädigte Menschen bewegen sich jedoch in vielen Lebensbereichen als Minderheit in einer von Hörenden geprägten Umwelt - und stoßen dabei auf (Sprach-)Barrieren.
Umgekehrt verfügen Hörende in der Regel nicht über Kenntnisse in der Gebärdensprache.
Deshalb können Menschen mit Hörschädigung - auch außerhalb der Einrichtungen des Dominikus-Ringeisen-Werks - Dolmetscherleistungen anfordern.
Hier nur einige Möglichkeiten:
- kulturelle Veranstaltungen oder politische Versammlungen
- Feste, Feiern und Freizeitaktivitäten
- Gottesdienste
- Selbsthilfegruppen und Selbstvertretungsgremien
Der Dolmetscher-Dienst berät Bürger und Mitarbeiter von Einrichtungen und vermittelt bei Bedarf an spezialisierte Fachstellen weiter.
Weitere Aufgaben sind die
- Gestaltung von Gebärdenkursen
- Weiterentwicklung von Gebärdenlexika
- Pflege eines EDV-gestützten Gebärden-Wörterbuchs
Die Dolmetscherinnen können – möglichst mit einem Vorlauf von ca. 1 Woche - angefordert werden über:
Maria Förstner
FON 08281/92 1901