Sie befinden sich hier: Privates Förderzentrum Förderschwerpunkt geistige Entwicklung » Seminar

Das schwäbische Studienseminar für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung ist seit nunmehr 23 Jahren an der Dominikus Ringeisen - Schule in Ursberg untergebracht. In den letzten beiden Jahren ist es zahlenmäßig wieder auf „Normalgröße“ geschrumpft: In diesem Schuljahr wird es „nur“ von 13 Referendar/ innen besucht, die hier in einer zweijährigen Ausbildung auf die zweite Staatsprüfung für das Lehramt an Förderschulen vorbereitet werden. Die Einsatzschulen dieser Referendar/ innen im Schuljahr 2011/ 2012 sind: Kempten (1), Senden (2), Dillingen (1), Memmingen (1), Ursberg (1), Kaufbeuren (1), Königsbrunn (2), Aichach (1), Möttingen (1) und Lindenberg (2) – schade, dass nur eine Referendarin vor Ort bei uns in Ursberg ist! Mit 5 männlichen Referendaren ist der Anteil der Männer am Seminar wieder überdurchschnittlich hoch.
Die Ausbildungsinhalte sind vielfältig: Sie reichen von fachrichtungsspezifischen Fragen des Unterrichtens und Erziehens von Kindern und Jugendlichen mit einer geistigen Behinderung (Unterrichtsplanung und -Gestaltung in den verschiedenen Lernbereichen, Sozialformen des Unterrichts, Medieneinsatz, Förderdiagnostik und Schülerbeobachtung, Teamarbeit, Zusammenarbeit mit Eltern sowie den Mitarbeiter/ innen von Tagesstätte und Wohnheim, Lehr- und Förderplanerstellung etc.) über allgemein schulische Fragen der Erziehung und des Schulrechts (Soziale Erziehung, Schulentwicklung, Oberste Bildungsziele, das neue bayerische Erziehungs- und Unterrichtsgesetz, Medien- und Sexualerziehung, Aids- und Suchtprävention usw.) bis hin zu Grundfragen der politischen Bildung – ein vorgeschriebener Seminarinhalt, dem wir uns in Ursberg aber durchaus mit Interesse und Engagement widmen! Ein Schwerpunkt der Arbeit dürfte und sollte auch heuer wieder auf der Beobachtung und Begleitung aktueller Entwicklungen innerhalb unserer Schulart hin zu einer mehr inklusiven Beschulung von Schüler/innen mit geistiger Behinderung liegen (Errichtung von Außen- und Tandemklassen, Maßnahmen der Kooperation, die Rolle des mobilen sonderpädagogischen Dienstes...).
Wir in Ursberg bemühen uns weiterhin, diesen zweiten Abschnitt der Lehrerausbildung schwerpunktmäßig als praxisnahe Vorbereitung auf den Beruf zu sehen (auch wenn man natürlich den Aspekt einer guten Prüfungsvorbereitung nicht vernachlässigen darf). So beginnen wir unsere Seminartage regelmäßig selbst mit einem Morgenkreis, in dem Lieder oder Spiele für die Praxis ausgetauscht und eingeübt werden - und es kommt oft vor, dass man uns im Werk- oder Gymnastikraum antrifft, wo wir mit Ton modellieren, Drucktechniken ausprobieren oder Hebetechniken, krankengymnastische Übungen und Tänze einstudieren – oder wir erkunden in einer „Stadtrallye“ selbst unseren Ausbildungsort Ursberg . Einen großen Raum in der Arbeit des Studienseminars nimmt natürlich auch die Einarbeitung in den Lehrplan für den Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung sowie den Berufsschulstufenlehrplan ein, ebenso wie die Auseinandersetzung mit dem – jetzt wieder neuen - bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetz – und die damit verbundenen Konsequenzen für die Gestaltung des Unterrichts.
Im letzten Sommer gab es ja eine sehr erfreuliche Überraschung bezüglich der Einstellungsnoten für die Übernahme in den staatlichen Schuldienst – hoffen wir, dass es auch weiterhin so bleibt! Dies könnte die Voraussetzungen für eine gute Stimmung und einen guten Zusammenhalt im Seminar wieder erleichtern – und danach sieht es im Moment auch wirklich aus. Gemeinschaftsgefühl und Solidarität zwischen den Referendar/ innen zeigen sich etwa am intensiven Austausch der Erfahrungen und Unterrichtsmaterialien (z.B. in engagiert durchgeführten Material- börsen oder kollegialen Fallberatungen) oder an gemeinsamen Unternehmungen in der Freizeit.
Die Ausbildungsinhalte sind vielfältig: Sie reichen von fachrichtungsspezifischen Fragen des Unterrichtens und Erziehens von Kindern und Jugendlichen mit einer geistigen Behinderung (Unterrichtsplanung und -Gestaltung in den verschiedenen Fachbereichen, Sozialformen des Unterrichts, Medieneinsatz, Förderdiagnostik und Schülerbeobachtung, Teamarbeit, Zusammenarbeit mit Eltern sowie den Mitarbeiter/ innen von Tagesstätte und Wohnheim, Lehr- und Förderplanerstellung etc.) über allgemein schulische Fragen der Erziehung und des Schulrechts (Soziale Erziehung, Schulentwicklung, Oberste Bildungsziele, das gegliederte Schulwesen Bayerns, Medien- und Sexualerziehung, Aids- und Suchtprävention usw.) bis hin zu Grundfragen der politischen Bildung. Schwerpunkte der Arbeit dürften auch heuer wieder auf der Konzeption der neuen Berufsschulstufe einerseits sowie auf der Begleitung der Entwicklung zu einer immer häufiger inklusiven Beschulung vo Schüler/innen mit geistiger Behinderung in Grund- und Hauptschulen (Maßnahmen der Kooperation, die Rolle des mobilen sonderpädagogischen Dienstes...) liegen.
Wir in Ursberg bemühen uns weiterhin, diesen zweiten Abschnitt der Lehrerausbildung schwerpunktmäßig als praxisnahe Vorbereitung auf den Beruf zu sehen (auch wenn natürlich der Aspekt der optimalen Vorbereitung auf die Prüfungen ebenfalls nicht zu vernachlässigen ist). So beginnen wir unsere Seminartage regelmäßig selbst mit einem Morgenkreis, in dem Lieder oder Spiele für die Praxis ausgetauscht und eingeübt werden - und es kommt oft vor, dass man uns im Werk- oder Gymnastikraum antrifft, wo wir mit Ton modellieren, Drucktechniken ausprobieren oder Hebetechniken, krankengymnastische Übungen und Tänze einstudieren – oder wir erkunden in einer „Stadtrallye“ selbst unseren Ausbildungsort Ursberg . Einen großen Raum in der Arbeit des Studienseminars nimmt natürlich auch die Einarbeitung in den Lehrplan für den Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung ein, ebenso wie die Auseinandersetzung mit dem bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetz – und die damit verbundenen Konsequenzen für die Gestaltung des Unterrichts.
Die in den letzten Jahren sehr strengen Einstellungsnoten wären eigentlich dazu angetan, die Stimmung und den Zusammenhalt im Seminar zu drücken; nichts desto trotz zeigen die Studienreferendar/ innen auch heuer wieder einen bemerkenswerten Zusammenhalt, großes Engagement und Interesse an der Sache – und verbreiten ganz einfach eine gute Stimmung. Gemeinschaftsgefühl und Solidarität zwischen den Referendar/ innen zeigen sich etwa am intensiven Austausch der Erfahrungen und Unterrichtsmaterialien (z.B. in engagiert durchgeführten Materialbörsen oder kollegialen Fallberatungen) oder an gemeinsamen Unternehmungen in der Freizeit.
Kai Brustkern, Seminarleiter
Ulrike Schildwächter, Stellvertretende Seminarleiterin
Beim Einüben eines Tanzes

Selbstversorgungsübung

1. Hilfe Kurs

während der Berlin-Fahrt
