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Privates Förderzentrum Förderschwerpunkt geistige Entwicklung

"Die Räuber" wieder ein Theaterstück der Berufsschulstufe

Für das Schuljahr 2010/2011 nahm sich die Theatergruppe der Berufsschulstufe erneut ein klassisches Stück vor: „Die Räuber“ nach Friedrich Schiller. Insgesamt 11 Schülerinnen und Schüler wirkten an der Darstellung mit. Wir lernten jeweils dienstagnachmittags zunächst die Originallektüre Schritt für Schritt kennen und besprachen wichtige Eckpfeiler. In der Konzeption des eigenen Theaterstücks orientierten wir uns zum einen an dem originalen Material, was sich in dem groben Handlungsverlauf und auch in manchen Textpassagen widerspiegelte. Zum anderen fügten wir bewusst weitere Personen und Handlungsstränge ein, was dem Ganzen einen modernen Anstrich gab und in dem Angebot von zwei verschiedenen Enden seinen Höhepunkt fand. Die Handlung selbst hatte viel zu bieten: zwei ungleiche Brüder, der Betrug des jüngeren Bruders, die kriminelle Laufbahn des älteren Bruders, der vermeintliche Tod des Vaters, die unerschütterliche Liebe einer jungen Frau, junge Männer, die sich dem Verbrechen verschrieben haben, und vieles mehr. Ausgewählte Musikstücke wurden dabei gezielt an bestimmten Stellen eingesetzt, um so einzelne Stimmungen zu unterstreichen sowie einen Rahmen für den Szenenablauf zu geben. Bei der Herstellung der Kostüme und der Requisiten wurden wir äußerst tatkräftig durch die Klasse BS5 unter der Leitung von Frau Strecke und die Praxistagsgruppe von Frau B. Seitz unterstützt. An dieser Stelle herzlichen Dank dafür! Nach ausgiebigem Textlernen und umfangreichen Proben, mit einer hohen Einsatz- und Anstrengungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler, standen dann am 13.7. und am 14.7. die Aufführungen in der Martinshalle in Ursberg auf dem Programm. Die bemerkenswerte darstellerische Leistung jeder einzelnen Schülerin und jedes einzelnen Schülers sowie ein reibungsloser Ablauf machten diesen Abend und Vormittag abermals zu einem Erlebnis, was sowohl Darsteller als auch Zuschauer so schnell nicht mehr vergessen werden. Im Einzelnen wirkten mit: Ronny Nowickow als Erzähler und Spiegelberg, Stefan Kranzfelder als Karl von Moor, Patrick Benz als Franz von Moor, Dominik Vossberg als Maximilian von Moor, Lakischa Willmy als Amalia, Seyma Erdogan als Sarah, Alexis Luff als Sabine, Jonas Richter als Hermann, Mathias Durm als Roller, Hajo Schwabe als Grimm und Simon Bisle als Schweizer.

T. Reichert